In diesem Gespräch kommen Stimmen aus verschiedenen Widerstandsbewegungen zusammen, um zu untersuchen, wie sich vielfältige imperiale und autoritäre Kräfte überschneiden und gleichzeitig wirken. Gemeinsam werden sie erörtern, wie emanzipatorische Diskurse – etwa dekoloniale und antiimperialistische – vereinnahmt und missbraucht werden. Dabei werden sie unter anderem folgenden Fragen nachgehen: Wie könnte Solidarität in der Praxis über verschiedene Orte hinweg aussehen? Wie können wir fürsorgliche Verbindungen zwischen Kontexten aufbauen, in denen komplexe Realitäten von Unterdrückung und Widerstand vorherrschen? Welche Rolle spielt Vorstellungskraft beim Aufbau von Allianzen?

 

 

Moderation:

Maia Barkaia (interdisziplinäre Wissenschaftlerin und Associate-Professorin am Georgian Institute of Public Affairs (GIPA))

 

Teilnehmer*innen:

Rita Adel (palästinensisch-ukrainische humanitäre Forscherin und Analystin), Philip Obaji Jr. (Journalist und Aktivist aus Nigeria), Oksana Briukhovetska (Kuratorin und Künstlerin aus der Ukraine) und Robin Yassin-Kassab (Schriftsteller, Herausgeber und Autor von The Blood Between Us: Syria After the Fall of Assad)