Javier Aguilar
Valeria Aguilar Hernández
Najwa Ahmed
Najwa Ahmed ist ein*e palästinensische*r Filmemacher*in und Autor*in. In Najwas Arbeit werden Themen wie Heimat, Erinnerung und Vertreibung miteinander verwebt. Najwas setzt Kunst als antikoloniales Instrument ein. Najwas Filme wurden an vielen Orten gezeigt, darunter senima transtopia und hungry eyes festival. Najwas Texte wurden u. a. bei CFFP, visual Vers und Jeem veröffentlicht.
Humberto Ak'abal
Humberto Ak'abal wurde 1952 in Momostenango, Guatemala, geboren und verstarb am 28. Januar 2019. Ak'abal, war ein Maya'K'iche'-Dichter und guatemaltekischer Schriftsteller. Seide Gedichte schrieb er in der Sprache der K'iche' und übersetzte sie selbst ins Spanische. Er war einer der bekanntesten guatemaltekischen Dichter in Europa und Südamerika. Seine Werke wurden ins Französische, Englische, Deutsche, Italienische, Portugiesische, Hebräische, Arabische, Schottische, Ungarische, Estnische und in mehr als 20 weitere Sprachen übersetzt.
Ricardo Arzápalo
Abeni Asante
Abeni kommt aus Bewegungen gegen Rassismus, gender liberation und Umweltgerechtigkeit.
Daniel Aspuru
Multiinstrumentalist, Musiker, Musikproduzent, Toningenieur, Elektronikdesigner und Softwareautor. Gründungsmitglied der Band "El Gabinete" und Mitarbeiter des Laboratorio de Investigación en Resonancia y expresión de la Naturaleza.
Estela Ay Chan
Kunsthandwerkerin, Malerin aus der Stadt Yaxuná, Yaxcabá, Yucatán. Sie ist die Gründerin der Werkstatt Sanestel: Holzhandwerk; ein Ort, an dem sie ihr Wissen mit ihren Töchtern teilt.
Mina Bárcenas
Sie erwarb einen Master-Abschluss in Produktion und Lehre der bildenden Künste an der Escuela Superior de Artes de Yucatán und einen Abschluss als Ingenieurin für automatisierte Verwaltungssysteme am Instituto Superior Politécnico de La Habana. Sie hat verschiedene redaktionelle, kulturelle, pädagogische und wissenschaftliche Verbreitungsprojekte für verschiedene nationale und internationale Einrichtungen entworfen. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie kreative Leiterin von Myra Diseño und Página en Blando.
Rocío Bárcenas
Andrea del Rocío Bárcenas García, 17. Juni 1991, Bundesstaat Mexiko, Mexiko. Biologin, Naturliebhaberin, Schildkröten, gutes Essen und Musik. Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erhaltung der biologischen Vielfalt, wo ich die Gelegenheit hatte, mich mit dem Thema aus der akademischen und staatlichen Forschung heraus zu befassen. Ich arbeite mit Gemeinden durch Umwelterziehung und Kunst. Ich glaube, dass Bildung das beste Mittel ist, um unsere Denkweise und Wertschätzung der Natur zu teilen und zu verändern.
Julia Bar-Tal
Julia Bar-Tal, Landwirtschaftsmeisterin aus Brandenburg, ist Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Nordost (deutsche La Via Campesina), Mitbegründerin des Bündnis junge Landwirtschaft, das sich für gerechten Zugang zu Land in Ostdeutschland und für die Rechte von Junglandwirt*innen einsetzt. Sie ist außerdem Mitbegründerin des 15th Garden Syria. Julia Bar-Tals aktivistischer Hintergrund ist auch von ihren Erfahrungen in Kriegs- und Krisenregionen geprägt. Neben ihrer Tätigkeit als landwirtin und landwirtschaflicher repräsentantin ier ist sie seit über zehn Jahren widmet sie sich in ihrer Arbeit daher auch derLandwirtschaft, Ernährungssouveränität und den Rechten von Menschen in ländlichen Regionen während Kriegs- und Krisenzeiten.
BAUFACHFRAU Berlin e.V.
BAUFACHFRAU Berlin e.V. ist ein anerkannter Bildungs- und Qualifizierungsträger, der Projekte im Rahmen der Arbeitsförderungs- und Bildungspolitik auf lokaler, regionaler sowie europäischer Ebene entwickelt und umsetzt. Seit Gründung des Vereins in 1988 entwickeln Handwerkerinnen, Planerinnen und Gestalterinnen gemeinsam Projekte in den Bereichen Nachhaltiges Bauen und Klimaschutz, Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung (BNE), Gestaltung von Lern- und Lebensräumen, Partizipation, Interkultur und lebenslanges Lernen.
Anaïs Beaulieu
Die französische Künstlerin Anaïs Beaulieu erlernte das Handwerk des Stickens von ihrer Großmutter, das in ihrer Familie über mehrere Generationen hinweg weitergegeben wurde. Sie arbeitete mehrere Jahre beim Verlag Trois Ourses in Frankreich, wo sie viel über Kinderbücher gelernt hat. Anaïs' Arbeit ist auch von ihren Reisen, insbesondere nach Afrika, geprägt, die ihr Interesse am Handwerk und an den Verbindungen, die es zwischen den Menschen schaffen kann, verstärkten. Hier hat sie auch ihre Liebe zur Stickerei aus ihrer Kindheit wiedergefunden und ist auch die Idee zu diesem Buch geboren.
Ararat Kollektiv Berlin
Ararat Kollektiv Berlin ist ein armenisches antifaschistisches Kollektiv, das während des Artsakh-Krieges 2020 gegründet wurde
Oksana Bila
Oksana Bila, 13. Juni 1981 Lviv, Ukraine. Lehrerin im Bereich der Chorleitung und Chorkünstlerin, Musiklehrerin. Sie ist auch Fachassistentin für Musik in der Grundausbildung und Musikdirektorin in einer Kinderbildungseinrichtung. Sie arbeitete als Musikdirektorin in Kinderbildungseinrichtungen in Lviv, Ukraine (Kinder von 3-6 Jahren). Fast 2 Jahre lang war sie Chorleiterin in einer griechisch-katholischen Kirche. In den letzten Jahren vor ihrer Reise nach Mexiko arbeitete sie in Schulen (Kinder von 15-18 Jahren) als Musikdirektorin. Sie führte verschiedene künstlerische Aktivitäten mit Schülern durch, wie z. B. Chor, Tänze, Musik.
Samie Blasingame
Samie Blasingame (sie) ist eine Vermittlerin für soziale Gerechtigkeit mit einem Hintergrund in Umweltpolitik, interkulturellen Studien und kreativer Kommunikation. Sie kuratiert und moderiert regelmäßig Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umweltgerechtigkeit, antirassistische Dekolonisierung und Ökosystemkartierung. Sie ist die Kreativdirektorin von Food in my Kiez, sitzt im Vorstand von Greenbuzz Berlin, mit denen sie die #FeedingBerlin-Reihe organisiert, und ist Teil des Berliner Kollektiv für Klima- und Umweltgerechtigkeit, Black Earth. Ihre Arbeit und ihr politisches Ethos drehen sich um den Aufbau von Gemeinschaften und kollektive Vorstellungen von einer gerechten und widerstandsfähigen Zukunft.
Sofia Burchardi
Sofia ist Illustratorin und Kunstlehrerin. Sie wuchs in Nepal auf, machte in Dänemark an der Königlichen Kunstakademie ihren M.A. Sie ist Mitbegründerin des Kollektivs “Blue Boat Books”, in dem sie als Autorin, Illustratorin und Lehrerin arbeitet. Aktuell unterrichtet sie auch am M.I.N.T. “Grünes Klassenzimmer” und am Campus Rütli.
Regina Carolina Caamal Yah
Meliponenzüchterin von Peanut. Sie arbeitet in ihrer Melipon-Farm "Las abejas de mi abuelo" (Die Bienen meines Großvaters); sie ist Teil des UYK-Meliponikernetzwerks.
Edgar Calel
Edgar Calel arbeitet mit unterschiedlichen Medien und erforscht die Komplexität der Indigenen Erfahrung, wie sie sich aus der Kosmovision der Maya Kaqchikel, ihrer Spiritualität, ihren Ritualen, Gemeinschaftspraktiken und ihrem Glauben ableitet, und stellt sie dem systematischen Rassismus und der Ausgrenzung gegenüber, die die indigene Bevölkerung Guatemalas tagtäglich erleidet.
Carolina Camacho Villa
Carolina Camacho Villa hat ein interdisziplinäres Profil in Agronomie, genetischen Ressourcen und ländlicher Soziologie. Sie untersucht Themen wie traditionelle Anbausysteme, Agrobiodiversität und technologischen Wandel in der Landwirtschaft.
Daniela Esther Cano Chan
Daniela Esther Cano Chan ist eine Schriftstllerin der Maya-Sprache, sie fördert das Lesen, ist Dozentin für Informatik und hat einen Abschluss in indigener Umweltbildung für Kinder. Sie kommt aus Tipikal, Maní in Yucatán.
María José Cárdenas Portillo
Juan Casillas Pinto
Alejandro J. Castilla Pinto
Fátima Castillo
Marisol Castro
Hochschulabschluss in Bildender Kunst. Ihre Arbeit verbindet die Anthropologie und die grafische Ästhetik von Städten. Sie wurde für die Biennalen Arte Joven (Aguascalientes, Mexiko) und Pequeña Estampa (Quito, Ecuador) ausgewählt. Sie hat im Museo Nacional de la Estampa (CDMX) und kürzlich im Museo de Arte Moderno Ceniceros, Durango, ausgestellt.
Atilano Ceballos Loeza
Atilano Ceballos Loeza ist einer der Gründer*innen der Escuela de Agricultura Ecológica (Schule für Agroökologie) U Yits Ka’an in Maní, Yucatán. Er ist katholischer Priester und Teil der Regionalen Stelle für Maya-Theologie. Er berät Schulen für Landwirtschaft und war Teil von Yakanal, einem Raum für kulturellen Austausch zwischen Maya und anderen Indigenen Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist selbst Melipona-Imker und koordiniert das Projekt Kuxan Suum, das sich für die Haltung von einheimischen Schweinen und Melipona-Bienen in 16 Gemeinden in der Region einsetzt. Er ist ein leidenschaftlicher Vertreter der Agroökologie und der Rechte von Mutter Erde.
Omar Said Charruf
Omar Said Charruf (Mexiko-Stadt, 1980) lebt und arbeitet in Mérida, Yukatan. Er ist bildender Künstler und Fotograf. Er studierte Kunsterziehung an der Escuela Superior de Artes de Yucatán, an der Escuela Activa de Fotografía, am Centro de la Imagen und an der Escuela de Cine Arte 7. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Museen, Galerien und öffentlichen Räumen ausgestellt. Für seine Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen.
María Elisa Chavarrea Chim
María Elisa Chavarrea Chim ist eine Maya sprechende Dichterin, Radiomoderatorin, Lehrerin und Anthropologin aus Chumayel Yucatán. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Revitalisierung der Maya-Sprache und der Selbstorganisation der Maya-Gemeinschaften in Yucatán.
Chepita
Chepita stammt aus Abya Yala. Seit frühesten Kindheit bildeten Pflanzen und Lebensmittel einen wichtigen Bestandteil des Lebens und der familiären Interaktionen. Chepita ist gerne in der Natur und genießt es, Räume mit Menschen zu teilen, die sich für Themen rund um Lebensmittel und kollektives Wissen engagieren. Außerdem interessiert Chepita sich für Gemeinschaftspflege, Gesundheit, Klima und soziale Gerechtigkeit und der Verflechtung dieser Themen im Netzwerk des Lebens. Chepita arbeitet auf spielerische Weise an der Wiedererlangung von Gesundheitssouveränität durch kleine Aktionen in unserem täglichen Leben. Chepita ist Teil des Gesundheitskollektivs Casa Kuà in Berlin
José Chi Dzul
José Chi Dzul, ursprünglich aus Dzan, Yucatán, Mexiko, hat einen Abschluss in Bildender Kunst von der Escuela Superior de Artes de Yucatán. Sein vielseitiges Werk reicht von großformatigen Zeichnungen über textbasierte Arbeiten bis hin zu Installationen, bestückt mit geschickten Wortspielen und Objekten die dazu auffordern zwischen den Zeilen zu lesen. "Die Maya-Sprache ist für mich ein Instrument der kulturellen Dekolonisierung, der politischen Einflußnahme und Ausdruck meiner Identität. Die steht für zeitgenössische Mayas, die das Erbe und das Wissen unserer Großeltern ausüben. Dort, wo das Erbe gegenwärtig wird".
Black Earth Collective
Black Earth Collective ist ein in Berlin gegründetes intersektionelles Kollektiv für Umwelt- und Klimagerechtigkeit
POC art Collective
POC art Collective wurde von Künstlern und Kuratoren ins Leben gerufen, um weniger sichtbaren Filmen Raum zu geben, um das Thema dieser Filme zu beleuchten und zu diskutieren. Dazu gehören Kunstworkshops, Filmprogramme und jährliche Festivals in Zusammenarbeit mit anderen Initiativen und Kollektiven.
Abrahán Jesus Collí Tun
Interkultureller Projektmanager, Forscher und Lehrer. Er entwickelt und leitet Forschungsprojekte und fördert Programme, die der Verbreitung von Wissen und Praktiken dienen. Er arbeitet mit der Spore-Initiative hauptsächlich auf der Halbinsel Yucatan in der Entwicklung und Durchführung von Projekten zusammen, und kümmert sich vor Ort um laufende Aufgaben.
Mauricio Collí Tun
Mauricio Collí Tun ist bildender Künstler und Lehrer, dessen künstlerisches Praxis und Forschen Räume für Reflexion und kollektiven Lernens schafft. In seiner Arbeit setzt er sich mit der menschlichen Natur und den zahlreichen Arten auseinander, mit denen wir Orte, Gefühle und Träume teilen. Auf der Grundlage seiner Forschungen über die Fauna der yukatekischen Halbinsel und ihrer symbolischen Repräsentationen, schafft er artenübergreifende Hybridisierungen sowohl alter als auch zeitgenössischer Identitäten. Seine Zeichnungen und Gravuren beschäftigen sich mit verschiedenen Vorstellungen von Zeit, Erinnerung und Beständigkeit. Er lebt und arbeitet in Yucatan, verwurzelt in der Identität, dem Wissen und den Praktiken dieser Region.
Emilio Cordero Checa
Emilio Cordero Checa ist Bühnenlichtdesigner, Klangkünstler und Kreativtechniker. Er widmet sich der Produktion und Erschaffung von Licht-Klang-Installationen und interdisziplinären Performing-Arts-Stücken. Seine Arbeit widmet sich der Interaktion zwischen Live-Performances und neuen Technologien, indem er Licht und Ton verwendet, um Mechanik und menschliche Interaktion auf der Bühne durchzukonjugieren. Er hat einen Master-Abschluss mit Auszeichnung in zeitgenössischen, technischen und darstellenden Künsten der Universität des Baskenlandes. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Theatern und Festivals in Ecuador, Spanien, den Vereinigten Staaten und Deutschland gezeigt und er hat mit internationalen Veranstaltungen wie der Fête des Lumières (Lyon, Frankreich), der Fiesta de la Luz (Quito, Ecuador), dem BAD (Bilbao, Spanien), dem VAQ (Quito, Ecuador) und der Berlinale (Berlin, Deutschland) kollaboriert. Derzeit lebt er in Berlin, wo er für seine Promotion neue Technik im Bereich Bühnenlichtdesign erkundet, indem er mit verschiedenen Kunstkollektiven und -räumen sowie Tanz-, Performance- und Theatergruppen arbeitet.
María (Doña Neby) Cruz Torres Tzab
María Cruz Torres Tzab, oder Doña Neby, aus Maní, Yucatán, ist seit zwölf Jahren Melipona-Imkerin, und Mitarbeiterin der agrarökologischen Schule U Yits Ka'an. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Aufklärungs-und Erziehungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus verschiedenen Gemeinden der Region, rund um die Pflege der Melipona-Bienen und deren lebenswichtige Bedeutung für die Umwelt.
Santiago da Silva
Stoodio Santiago da Silva arbeitet im Bereich des Buchdesigns, gedruckter und digitaler Materialien, Kommunikation und Ausstellungssystemen im Kultur-und zeitgenössischen Kunstkontext. Die Arbeit ist geprägt von einem vielfältigen visuellen Vokabular, und einer Spezialisierung auf Herstellungsprozesse, die über die letzten 10 Jahre hinweg durch kontinuierliches Forschen, Experimentieren und im Dialog mit Partnern entstanden sind. Die Infrastruktur des Studios stützt sich auf ein ausgedehntes Netzwerk von Designer*innenkollegen. Am Projekt der Spore Initiative waren Cecilia Breña, Mona Mayer, Moritz Appich, Otso Paresaari und Santiago da Silva beteiligt.
Fátima del Carmen Castillo Torres
Fátima del Carmen Castillo Torres, ursprünglich aus Maní, Yucatán, baute, motiviert durch ihr früheres Studium an der U Yits Ka'an School of Ecological Agriculture und aufgrund ihrer eigenen Gesundheitsprobleme, zusammen mit ihrer Familie das Solar Maya "U Lu'umil Kuxtal" auf, das alte traditionelle Maya-Praktiken als selbststragende Quelle für Lebensmittel, Naturprodukte und Energie aufgreift und dabei verantwortungsvoll mit der Umwelt umgeht.
Daniela de Paulis
Daniela de Paulis ist Medienkünstlerin und lizenzierte Radiomacherin. Ihre künstlerische Praxis ist vom Weltraum in seiner weitesten Bedeutung geprägt. Derzeit ist sie Artist in Residence am SETI Institute (Kalifornien) und Artist in Residence am Green Bank Observatory (West Virginia), mit Unterstützung des Baruch Blumberg Fellowship in Astrobiologie. Sie ist Preisträgerin des Art of Neuroscience Prize 2022 mit dem Projekt Mare Incognito und Gewinnerin des Europlanet Prize for Public Engagement 2023.
Fatim Selina Diaby
Fatim Selina Diaby (sie/keine) ist ein*e Poet*in, Autor*in und politische*r Bildner*in mit deutsch-guineischem Familienhintergrund. In ihrer Arbeit dekonstruiert Fatim Selina Machtzentren und setzt sich für eine feministische dekoloniale Gegenwart und Zukunft ein. Sie hinterfragt Binaritäten und scheint Licht in die oft verborgenen und unsichtbar gemachten Zwischenräume unserer Identitäten. Sie schreibt über Tod, Zugehörigkeit, Trauer, Klimagerechtigkeit und Deutschsein.
Julián Dzul Nah
Interkultureller Kulturmanager, Wissenschaftler und Lehrer. Er hat verschiedene Forschungsarbeiten und partizipative Aktionsforschungsprojekte koordiniert und geleitet. Mit der Spore-Initiative arbeitet er unter anderem in den Bereichen Prozessentwicklung, Workshop-Moderation und -Koordination zusammen, und ist Ansprechpartner und Schnittstelle zwischen verschiedenen lokalen und überregionalen Akteuer*innen und Partner*innen. Im Laufe seiner akademischen Laufbahn hat er bereits mehrere Publikationen veröffentlicht, und Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Arbeit erhalten. Er begeistert sich für ethnografische Fotografie.
Shelley Etkin
Shelley Etkin ist eine transdisziplinäre Künstler*in, Pädagog*in, Gärtnerin und Kräuterkundige. Ihre Arbeit beschäftigt sich über die Welt der Pflanzen mit den Beziehungen zwischen Körper und Land, sowie den Schnittpunkte, die sich über ortsbezogene, (multi)lokale, migratorischenund angestammte Wissensformen ergeben. In ihrer Praxis verbindet sie Somatik/Embodiment, Kräutermedizin und Ethnobotanik mit dekolonialer, queer-feministischer Pädagogik in gemeinschaftsorientierten Prozessen, um Fragen des sozial-ökologischen Wandels und der Landverantwortung anzugehen. Shelley hat Gender, Ökologie und zeitgenössische Performance, Permakultur und Homöopathie studiert. Die Arbeit mit Pflanzen als Verbündete prägt ihre Praxis der Solidarität als queere, antizionistische Jüdin, die aus einer israelischen Familie aus dem historischen Palästina stammt, in den USA auf Schildkröteninsel aufgewachsen ist und seit 2012 in Berlin lebt. www.shelleyetkin.com
Mario Euán Chan
Bauer, bearbeitet das Land im Rahmen des Milpa-Landwirtschaftssystems, ist ein traditioneller Maya-Arzt.
Yekmal e.V.
Der Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland – kurz Yekmal – wurde 1993 in Berlin gegründet. Seit sei- ner Gründung hat unser Verein mit seinen vielfältigen Projekten im Bereich mehrsprachige Eltern- und Fami- lienarbeit Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Emet Ezell
Emet Ezell beschäftigt sich in Gedichten mit Fragen des Ortes und der Ortlosigkeit. ezell wurde mit dem Gloria Anzaldúa Poetry Prize ausgezeichnet und ist Autor*in von Between Every Bird, Our Bones und dem Guide to the Liberation Tarot. Geboren und aufgewachsen in Texas, lebt, schreibt und unterrichtet ezell in Berlin.
Nafis Fathollahzadeh
Nafis Fathollahzadeh ist ein*e Künstler*in und Forscher*in aus dem Iran, der/die in Berlin lebt.  Fathollahzadeh arbeitet an der Schnittstelle von künstlerischer Forschung, Videokunst und Fotografie.  Fathollahzadeh war Stipendiatin des Rosa-Luxemburg-Forschungsprogramms über Autoritarismus und Gegenstrategien und ist Mitglied von EUME: Forum Transregionale Studien in Berlin. Fathollahzadeh ist künstlerische Leitung und Mitherausgeber*in von Momentography of a failure, einer multidisziplinären künstlerischen und urbanen Forschungsplattform für kollaboratives Denken, künstlerische Kollaborationen, digitale Kartierung und Veröffentlichung.
María José Ferrada
María José Ferrada ist Schriftsteller und Journalist. Seine Kinderbücher und Romane für Erwachsene sind in mehreren Sprachen veröffentlicht worden.
Foresta Collective
Foresta Collective ist ein fluides Kollektiv von Menschen und anderen Spezies, das die Verflechtungen zwischen persönlichen und relationalen Ökologien erforscht. Unsere Arbeit findet ihren Ausdruck in kollektiven Praktiken und Lernformaten, die in der verkörperten Kultur, der artenübergreifenden Fürsorge, thinking-trhough-making und der fortlaufenden Lehre mit der Wildnis verwurzelt sind.
Gabriela Galván
Gabriela Galván ist eine bildende Künstlerin, Radioproduzentin und Djane. Ihre Praxis findet an den Schnittstellen von Klang, Zeichnung und Fiktion statt und ist ein Zünder für Möglichkeiten, Andeutungen und Fragen. Derzeit arbeitet sie multidisziplinär im Laboratorio de Investigación en Resonancia y expresión de la Naturaleza und im Kollektiv Chakanais.
Emilio Gálvez y Fuentes
ist Musikproduzent und Tontechniker. Neben seiner multidisziplinären Arbeit mit verschiedenen Künstlern und Musikern leitet er das Aufnahmestudio, die Klangprojekte und die Expeditionslogistik des Labors für Resonanz- und Ausdrucksforschung der Natur. (Derzeit in Berlin ansässig).
Vanessa Gamboa González
Vanessa Gamboa González ist Ernährungswissenschaftlerin und beschäftigt sich mit Ernährungs- und Gesundheitssouveränität. Sie arbeitet seit über einem Jahrzehnt an verschiedenen Initiativen, die Maya-Familien und -Gemeinschaften auf der Halbinsel Yucatan einbeziehen.
Alejandro García "Ilho"
Alejandro García ist Leiter der Composite, 3D und Motion Graphics-Abteilung bei Llamarada. Er hat an der Produktion und Postproduktion mehrerer Kurzfilme und Animationsprojekte mitgewirkt. Er begeistert sich für den Bitcoin und ist ein Meister des Renderings.
Alejandro García "Male"
Alejandro García ist Direktor für Animationen bei Llamarada. Er hat bei verschiedenen animierten Kurzfilmen wie Santolo, El Jardín de las Delicias, Mi brother Luca oder Las tardes de Tintico Regie geführt. Letzterer gewann den Preis für den besten animierten Kurzfilm beim FICM Morelia 2012.
Bernarda Góngora Jiménez
Bernarda Góngora Jiménez, Leiterin des Ernährungsteams U Yits Ka'an. Hervorragende Köchin.
Gerda Gruber
Gerda Gruber ist eine bildende Künstlerin, die seit 1975 in Mexiko lebt und arbeitet (seit 1988 in Yucatán). Im Jahr 2001 gründete sie die Fundación Gruber Jez, Educación y Promoción en Artes Plásticas (Stiftung Gruber Jez, Bildung und Förderung der plastischen Künste) mit dem Ziel, Forschungs- und Experimentieraufenthalte für bildende Künstler zu ermöglichen. Im Jahr 2004 war sie Teil des Gründungsprojekts der Escuela Superior de Artes de Yucatán (ESAY), wo sie seither die Bildhauerwerkstatt leitet.
Pedro Guerra
Pedro Guerra (Pedro Guerra Jordán) (geb. 1857, gest. 1917) war ein Pionier der Fotografie in der Region Yucatán in Mexiko. Sein Atelier befand sich vom letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts bis 1917 in Mérida. Er fotografierte das soziale und berufliche Umfeld, die Henneken-Industrie, die Zeit der Revolution und archäologische Maya-Stätten in Mérida und anderen Teilen Yucatáns.
Tuline Gülgönen
Tuline Gülgönen ist Pädagogin und Filmemacherin. Sie hat an zahlreichen kollektiven Kurzfilmen und künstlerischen Forschungsprojekten mit Kindern und Erwachsenen teilgenommen.
Şermin Güven
Şermin Güven ist Kultur- und Sozialanthropologin mit einem Schwerpunkt auf Umweltfragen im Einzugsgebiet von Euphrat und Tigris und seinen Bewohner*innen. Als Forscherin und Regionalberaterin konzentriert sie ihre Arbeit auf Ökologie, Wasser, Flüsse, Überschwemmungen und Dürren einerseits und Krisen und Politik andererseits. Derzeit ist sie Doktorandin an der Katastrophenforschungsstelle/Freie Universität Berlin mit einem Schwerpunkt auf vielschichtigen Krisen, die durch Wasserknappheit ausgelöst werden, und verfolgt die Lösungsagenda lokaler Organisationen in kurdischen Gebieten. Sie engagiert sich in Ceni e.V Frauen Büro für Frieden, Kurd Akad - Kurdische Akademikerinnen Vereinigung. Als Vorstandsmitglied der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrik e.V. ist Şermin für Projekte in Bezug zu Humanitäre Krise und gesichertem Wasserzugang mit zuständig. Sie ist Mitglied im WYPW-World Youth Parliament for Water und Gender CC - Women for Climate Justice.
Ariel Guzik
Ariel Guzik ist ein mexikanischer Musiker, Zeichner, Designer (und Konstrukteur) von Maschinen und Instrumenten. Er widmet sich dem Studium der Natur, der Physik und der traditionellen mexikanischen Kräutermedizin. Er ist der Gründer des Laboratorio de Investigación en Resonancia y Expresión de la Naturaleza (Forschungslabor für Resonanz und Ausdrucksformen der Natur).
Matías Hoil Tzuc
Matías Hoil Tzuc stammt aus dem Maya-Dorf Chechmil, Chemax, Yucatán, ist freier Forscher und Muttersprachler in Yucatekischem Maya, der in seiner Muttersprache schreibt und übersetzt. Er leitet kulturelle Projekte und arbeitet mit Jugendlichen und Studenten zur Förderung der Maya-Milpa und seiner eigenen Kultur (Sprache, traditionelle Medizin, Rechte, Gender u.a.). Er ist Landwirt im Maya-Milpa-System, hat sich vor kurzem in die Imkerei eingearbeitet und nimmt an Projekten zu Agrarökologie und ökologischen Produktionssystemen teil.
Yasmin Jahan Nupur
Yasmin Jahan Nupur ist eine bildende Künstlerin und Performancekünstlerin, deren Arbeit von den ökologischen und gemeinschaftsbezogenen Aspekten des Lebens beeinflusst wird. Sie stellt menschliche Beziehungen aus verschiedenen Blickwinkeln dar und erforscht die Klassenunterschiede und die sozialen Diskrepanzen, mit denen Menschen konfrontiert sind, insbesondere Frauen und Migrant*innen aus Südasien, in dem Bemühen, das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu verbessern. In ihrer jüngsten Arbeit hat sie sich intensiv mit Architektur und Textilien auseinandergesetzt, wobei sie sich besonders auf Jamdani (eine Form von handgewebten Textilien) konzentriert und weiche Skulpturen geschaffen hat, die die physischen und sozialen Konstruktionen erforschen, die ihre Psyche beeinflussen.
Miguel Jara
Miguel Jara ist ein multidisziplinärer Künstler, Animationskünstler und Kulturforscher, der in Kolumbien geboren wurde und in Mexiko-Stadt lebt. Er arbeitet hauptsächlich an alternativen pädagogischen Ansätzen, um grundlegende Aspekte des Lernens und Verstehens zu schulen, und andererseits an künstlerischen Ansätzen, um kritisches und empathisches Denken zu verschiedenen sozialen und ökologischen Themen zu fördern. Er leitet das Estudio Pneuma (Kunstanimation und Videostudio) und Submarina MX (Umweltbildungsplattform).
Miguel Jara
MIGUEL JARA ist ein multidisziplinärer Künstler, Animationskünstler und Kulturforscher, der in Kolumbien geboren wurde und in Mexiko-Stadt lebt. Er arbeitet hauptsächlich an alternativen pädagogischen Ansätzen, um grundlegende Aspekte des Lernens und Verstehens zu schulen, und andererseits an künstlerischen Ansätzen, um kritisches und empathisches Denken zu verschiedenen sozialen und ökologischen Themen zu fördern. Er leitet das Estudio Pneuma (Kunstanimation und Videostudio) und Submarina MX (Umweltbildungsplattform).
Marcel Jean-Baptiste
Marcel Jean-Baptiste ist der Koordinator des Vereins Permactivie. Sein Ziel ist es, Aktivitäten zu Umweltfragen auf Martinique zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden ökologische, künstlerische und pädagogische Experimente durchgeführt, um das empfindliche Ökosystem von Martinique besser zu verstehen, lieben zu lernen und zu schützen. Marcel ist auch als Mawongany bekannt, eine neue Zelle, die er in sein kreatives Ökosystem integriert. Hier experimentiert er als Komponist und Set Designer und arbeitet mit Live-Performances, Ton-, Bild- und Kunstinstallationen.
Iván Jiménez
Er gehört der Gruppe U neek' ts'íib an, einer Jugendgruppe für Epigraphik, die sich der gemeinschaftlichen Interpretation von Glyphen aus ihrer eigenen Kosmovision widmet.
Roseli Jiménez Balam
Maya Jugendlicher. In der Gruppe Xtak'anil gibt sie Workshops für Jugendliche, Kinder und Erwachsene zur Bewahrung der Erinnerung und Pflege des Landes.
Catalina Juárez
Sie arbeitet in den Bereichen Kunst, Umwelt, Ökologie, Psychoanalyse, Pädagogik und Philosophie. Sie ist verantwortlich für die Verwaltung, Verbreitung, Produktion und Logistik von Projekten, Expeditionen und Ausstellungen bei der Forschung in Resonanz und Ausdruck der Natur.
Dr. Mwatima Juma
Dr. Mwatima Juma ist die Vorsitzende des Tanzania Organic Agriculture Movement (TOAM) und eine der Gründerinnen der Msonge Organic Family Farm und des Practical Permaculture Institute of Zanzibar. Sie ist eine der führenden Stimmen für die ökologische Landwirtschaft in Tansania und Sansibar. Ihr Ziel ist es, Sansibar in allen Bereichen zu 100% ökologisch zu gestalten und die lokalen Produktionssysteme in ein Permakultur-System umzuwandeln, das regenerativ, nachhaltig und vor allem frei von allen chemischen Giften ist. Juma hat einen Doktortitel in Agronomie und Pflanzenwissenschaften von der University of London Wye College.
Martina Kolarek
Martina Kolarek ist Biochemikerin, Bodenkundlerin und Künstlerin. Seit 2010 setzt sie das Heißkompost-Verfahren in Haus-, Klein- und Gemeinschaftsgärten um. 2014 gründete sie DIE BODEN SCHAFFT als Plattform für eine neue Bodenkultur. Ihr Buch „Kompostieren! Biologisch, einfach, schnell“ erschien 2018 im Ulmer Verlag und 2019 in der französischen Übersetzung.
Karuana Kollektiv
Die Karuana ist ein Kollektiv indigener Frauen, eine musikalische Gruppe von Künstlerinnen und Aktivistinnen aus den Bevölkerungsgruppen der Borari, Kumaruara, Tupinambá, Munduruku und Tapajó in der Baixo-Tapajós-Region des Amazonas. Als Protagonisten im Kampf für Klimagerechtigkeit in dem Gebiet durch Kunst, entstand das Kollektiv 2018 mit der Mission, die Stimme indigener Frauen in der Welt widerhallen zu lassen, um Flüsse, Wälder und die Rechte Indigener Völker zu verteidigen, sowie den kulturellen Widerstand und den Kampf für ein gutes Leben. Der Name Karuana ist eine Hommage an die Beschützerinnen der Flüsse und Wälder, die Verzauberten vom Grund der Flüsse und aus dem Inneren der Wälder. Der Wald ist unsere Kunstschule, die uns zu unseren musikalischen Kompositionen inspiriert, die wir in unserer indigenen Sprache Nheengatu und im Rhythmus des Carimbó, einer Musikrichtung afro-indigenen Ursprungs, singen. Neben der Gesangspraxis fördern die Karuanas die Schaffung von Diskussions- und Erfahrungsräumen, mit viel Wissen, Austausch, Zuhören und Respekt, mit pluralen Themen zu Territorium, indigenen Rechten, Spiritualität, zeitgenössischer indigener Kunst und Gender.
Zilan Sarah Kößler
Die in Amed geborene Jugendpsychotherapeutin i.A. und Kinderbuch Autorin Sarah Zilan Kößler arbeitet als Brückenbauerin zwischen Europa und den demokratischen Frauenselbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien (Rojava). Seit Jahren arbeitet sie eng mit JINWAR ( ein Frauendorf, das in der Autonomen Verwaltung von Nord- und Ostsyrien ) und WJAS (WJAS, Stiftung der freien Frau in Rojava) zusammen. Sie ist sowohl als Mitarbeiterin von KONGREYA STAR ( Zusammenschluss von Frauenorganisationen in Nord und Ostsyrien) in Deutschland, als auch in zivilgesellschaftlichen Frauenprojekten in Europe wie Women defend Rojova, Jineoloji Komitee aktiv. Sarah Zilan Kößler arbeitet im Gesundheitszentrum GEKO Neukölln als Psychosoziale Beratung für Geflüchtete und gibt in Deutschland und Europa für verschiedene Initiativen, Vereine und Organisationen Workshops zu demokratischen Strukturen in Nord- und Ostsyrien, JINWAR, JINEOLOJI (Wissenschaft von Frauen), Feminismus, Ökologie, Kunst und schafft Kunst und Performances im Rahmen von Kunst und Widerstand. Sie verfügt über Berufserfahrung durch weltweite Zusammenarbeit mit Fraueninitiativen wie: Oidho (eine Menschenrechtsorganisation indigener Völker) Oaxaca/Mexiko, das Forschungszentrum gegen Gewalt gegen Frauen, La Paz/Bolivien und das Flüchtlingslager Maxmur in Erbil/Irak, JINWAR UND WJAS , Veranstaltungsreihe und Jinwar-Ausstellungen in Barcelona, ​​​​Sizilien Performance auf zum Thema Kurdische Frauenbewegung in der Kunstakademie, Bergen/Norwegen Zilans Sohn erinnert sie jeden Tag aufs Neue an das Potenzial für eine bessere Welt. Mit ihrem unerschütterlichen Engagement für innovative Wege in eine lebendige und harmonische Zukunft möchte sie Kinder schützen, ohne Barrieren um sie herum zu errichten. Ihre Mission ist es, die heranwachsende Generation dabei zu unterstützen, in einer von Unsicherheit geprägten Welt widerstandsfähig und mutig aufzuwachsen.
Ángel Rafael Kú Dzul
Wir, Ángel Kú und Valiana Hernández, leiten ein Kollektiv junger Menschen (Colectivo Suumil Mookt'aan), die zu einer Generation gehören, die auf das Land zurückkehrt. Wir kehren zurück, um wieder eine Verbindung zu unseren Maya-Anbauweisen herzustellen, der Art die Milpa zu bestellen und die einheimischen Samen und Bienen zu bewahren, damit wir gemeinsam unsere Art und Weise, das Territorium zu bewohnen, neu erfinden können.
Simone Lagrand
Simone Lagrand (Martinique) ist Dichterin, Sprechkünstlerin und Workshop-Leiterin für kreatives Schreiben. Ihre Arbeit lässt sich als ein langes Gespräch mit ihrem Heimatland Martinique verstehen. Als yich déwò (ein uneheliches Kind aus dem Ausland) erschafft sie kontinuierlich eine Art kreatives Biotop, das ihre duale Beziehung zur Sprache (Kreolisch und Französisch) zu beherbergen sucht, indem es intime Beziehungen in Form von Liebesdialogen, Erotik, aber auch Mutterschaft untersucht. In ihrer Poesie verwendet sie verschiedene Medien wie Stickereien, Klanglandschaften oder Videos. Sie lebt zwischen Paris und Martinique.
Marcelo León
Landwirt, Förderer von U yits Ka'an in Süd-Yucatan, Mitglied des Netzwerks Comerciando como Hermanos.
Llamarada
Mexikanisches Animationsstudio, das stark von lokalen künstlerischen Ausdrucksformen, mexikanischer Populärkultur, Animation und zeitgenössische Kinematographie beiinflusst ist. Seine national und international anerkannte Arbeit basiert auf Autoren-, Kultur- und Werbe-Kurzfilmen.
Rodrigo Llanes Salazar
Rodrigo Llanes Salazar ist Doktor der anthropologischen Wissenschaften und Vollzeitforscher an der UNAM, Universidad Nacional Autónoma de México. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Anthropologie in Mexiko, Ethnizität, indigene Bewegungen und die Anthropologie der Menschenrechte. Zu seinen Veröffentlichungen gehört das Buch "De la reforma multicultural a los megaproyectos: los derechos humanos del pueblo maya de Yucatán."
Raúl Lugo Rodríguez
Raúl Lugo Rodríguez ist Gründungsmitglied und Sekretär bei der agrarökologischen Schule U Yits Ka’an in Maní.
Mikhail Lylov
Mikhail Lylov ist ein Künstler, Filmemacher, Forscher und Gärtner. In seiner Arbeit entwickelt er praktische, theoretische und künstlerische Interpretationen dessen, was "Ökologie" bedeuten könnte, wenn wir über das Verständnis des Begriffs "System" hinausgehen. Er interessiert sich für Geschichten, Historien, Reisen und Wege von Pflanzen, Tieren und Werkzeugen, um zu verfolgen, wie materielle Beziehungen von Dingen und beweglichen Körpern mit sozialen Beziehungen im Werden zusammenspielen. Mikhail studierte Gärtnern und beschäftigte sich mit Themen der Landschaftsökologie, während er in Japan arbeitete. Mehrere Jahre lang arbeitete er an einem experimentellen Garten- und Obstbauprojekt in den Madonie-Bergen auf Sizilien mit.
Tania Eulalia Martínez Cruz
Tania Eulalia Martínez Cruz ist eine indigene Forscherin in Ëyuujk, mit einem interdisziplinären Profil in den Bereichen Agrartechnik, Wasser- und Bewässerungsmanagement und Sozialwissenschaften. Sie arbeitet seit mehr als 10 Jahren mit verschiedenen NROs an internationalen Entwicklungsfragen in einem breiten Spektrum von Themen, von der Sanitärtechnik bis zur sozialen Eingliederung.
Patricia Martín Morales
Maya-Kunsthandwerkerin und Kalligraphin aus Muna, Yucatán. Zusammen mit ihrem Ehemann Julián Magaña und ihren Söhnen Adrián und Julián reproduzieren sie in ihrer Werkstatt prähispanische Maya-Keramikstücke und Kodizes mit Maya-Techniken und -Materialien. Ihre Arbeit wird weltweit von Archäologen und Universitäten anerkannt und wurde in verschiedenen Museen und Institutionen von internationalem Rang ausgestellt.
Miguel Mejía
Spezialist für das Management von nützlichen Mikroorganismen für den Gartenbau. Derzeit leitet er das Labor "Bernardo Xiu Uc" an der Universität Yits Ka'an, mit der er seit 14 Jahren zusammenarbeitet.
Melissa Meléndez
Melissa Meléndez hat Kommunikationswissenschaften an der UVM studiert. Sie arbeitet seit 10 Jahren als Produzentin bei Llamarada und war an verschiedenen Animationsprojekten in den Bereichen Kultur, Bildung und Werbung beteiligt.
Moabees
Moabees ist eine Künstlerinnen- und Imkerinnengruppe, die von Elisa Dierson, Bärbel Rothhaar und Katja Marie Voigt 2013 gegründet wurde. Moabees erarbeitet künstlerische Perspektiven auf Honigbienen in der Stadtgesellschaft. Am ZK/U in Berlin-Moabit befindet sich der Projekt-Bienenstand als Headquarter.
Hani Mojtahedy
Hani Mojtahedy ist eine bekannte kurdische Künstlerin aus Sanandaj, einer kleinen Stadt in der iranischen Provinz Kordestân. Mojtahedy studierte traditionelle persische Musik und begann ihre professionelle Gesangskarriere im Jahr 2000. Trotz der Hindernisse, die ihr die religiösen Gesetze im Iran in den Weg legten, versuchte Mojtahedy, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollte, und gab mehrere Konzerte, deren Anzahl begrenzt war und die sich ausschließlich an ein weibliches Publikum richteten. Sie erkannte, dass der Mangel an künstlerischer und persönlicher Freiheit sie daran hinderte, sich wirklich auszudrücken, und zog 2004 nach Berlin. Seitdem hat sie zwei Alben, mehr als zwanzig Singles und mehrere Musikvideos herausgebracht. Darüber hinaus ist sie in TV-Shows, Konzerten und Festivals auf der ganzen Welt mit einer Mischung aus traditionellem und originellem Repertoire aufgetreten, in dem sie traditionellen persischen Gesang und kurdische Texte miteinander verbindet. Mojtahedy hat sich in Kurdistan zu einem bekannten Namen und in der Weltmusikszene zu einem aufstrebenden Star entwickelt.
Cecilia Moo
Cecilia Ivonne Moo Pérez hat ein Studium der bildenden Künste an der Escuela Superior de Artes de Yucatán absolviert mit einer Spezialisierung auf auf Zeichnung, Malerei und wissenschaftliche Illustration. Sie ist Lehrerin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet in verschiedenen Disziplinen und verbindet dabei ihre künstlerische Vision mit den Elementen der Natur und dem regionalen Leben, das sie umgibt. Sie lebt und arbeitet auf der Halbinsel Yucatan.
Francisca Moo
Traditionelle Ärztin, Meliponenzüchterin, Förderin und Mitglied des UYK-Netzes der Meliponenzüchter im Osten des Staates.
José Daniel Morales
José Daniel Morales studierte Design und visuelle Kommunikation an der Fakultät für Kunst und Design der UNAM. Er ist Art Director bei Llamarada, Cartoonist und Vollzeitvater (alles zur gleichen Zeit).
Brusco Nando
Nando Brusco ist Sänger, Trommler und Geschichtenerzähler. Seit Jahren befasst er sich in seiner künstlerischen Forschung mit lokalen Musiktraditionen, insbesondere mit der Trommel und ihren evokativen Fähigkeiten, ihrer "Stimme". In seinen Performances verbindet Nando die kulturellen, erzählerischen und literarischen Elemente, die sich vor allem in den Überlieferungen, dem mündlichem Gedächtnis dieser Kultur, deren Erzähler er ist, wiederfinden.
Juan Nasra
Juan Nasra ist ein argentinischer Bild- und Sounddesigner und Dokumentarfilmer. Er hat vor allem im Bereich der Kinematografie gearbeitet und an einer Vielzahl von Projekten in den Bereichen Spielfilm, Dokumentarfilm, Tanz und Musikvideos mitgewirkt.
Inés Ortiz Yam
Inés Ortiz Yam hat am El Colegio de México in Geschichte promoviert. Ihr Forschungsinteresse gilt der politischen, sozialen und landwirtschaftlichen Geschichte Yucatáns im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Sie ist Autorin von "De milperos a henequeneros. Yucatán, 1870-1937" (2013). Derzeit arbeitet sie als Professorin und Forscherin am Institut für Sozialwissenschaften des Centro de Investigaciones Regionales "Dr. Hideyo Noguchi" der Universidad Autónoma de Yucatán.
Adriana Otero Puerto
Adriana Otero Puerto ist eine audiovisuelle Produzentin und arbeitet derzeit als Regisseurin bei der Produktions- und Vertriebsgesellschaft ABEJAS CINE sowie als unabhängige Cutterin, Tontechnikerin und Postproduzentin. Zu ihren Werken gehören "El Valor de la Tierra" (2014), "¿Qué les pasó a las abejas? (2019) und "Boca de Culebra" (2020).
Anthony Owosekun
Anthony Owosekun ist Sozialarbeiter und Erlebnispädagoge mit über 10 Jahren Erfahrung in der Begleitung junger Menschen im Bildungsbereich. Im Jahr 2019 gründete er die gemeinnützige Organisation EMPOCA, die Schwarze Kinder und Jugendliche mit der Natur verbindet. Seit 2022 ist er Mitgründer der DE_CONSTRUCT Akademie, einer digitalen Weiterbildungsplattform zur Rassismussensibilisierung von Fach- und Führungspersonal im Unternehmen, Bildungs- und Gesundheitswesen. Als Bildungsreferent leitet er regelmäßig Fortbildungen über rassismussensible und empowernde Lernräume für Pädagoginnen in Schulen, Jugendhilfe- und Freizeiteinrichtungen.
Asiye Özer
2008 schloss Asiye ihr Grundstudium am Staatlichen Konservatorium der Dicle-Universität mit Auszeichnung ab. Sie hat bereits als Sängerin, Instrumentalistin und Musiklehrerin gearbeitet. Nach Abschluss ihres Masterstudiums der Musikwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Erzurum-Atatürk-Universität begann sie 2015 ihre Doktorandenausbildung. Ihre Haupttätigkeitsfelder in der Türkei sind die Jugend- und Sozialarbeit sowie Unterrichten. Sie hat die in den kurdischen Gebieten lebenden Menschen stets musikalisch und pädagogisch begleitet und hatte dabei oft die Gelegenheit, sie bei der Lösung ihrer gesellschaftspolitischen Probleme zu unterstützen und zu ermutigen.
Pädagogische Werkstatt
Die Pädagogische Werkstatt ist ein sozialräumlich orientiertes, institutionalisiertes Unterstützungssystem für die Bildungsakteur*innen im Neuköllner Reuter- und Donauquartier, das 2007 aus dem Programm Ein Quadratkilometer Bildung entstanden ist. Ihr Ziel ist es durch den Aufbau lokaler Bildungsnetzwerke auf gerechte Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen hinzuwirken.
Diogo Passarinho
D_P_S is a research-based design studio, founded in 2015 by Diogo Passarinho, investigating how emotional contexts can be brought into shaping spatial memories. The work of the studio has been showcased at the Venice Biennale, Gwangju Biennale, Baltic Triennial, Hayward Gallery, Palais De Tokyo, Pirelli Hangar Bicocca, Oslo National Museum, Van Abbemuseum, to name a few examples. Team for exhibition at Spore: Gonçalo Reynolds and Diogo Passarinho.
Severiana Pat Tun
Sie stammt ursprünglich aus Tekom, Yucatan. Sie widmet sich der Rettung der Melipona-Biene, der Bodenverbesserung für Obstgärten und der Herstellung von handgefertigten Produkten aus einheimischem Bienenhonig. Auf ihrem Gelände gibt es ein Heiligtum aus Honigbäumen und einen botanischen Garten mit Heilpflanzen.
Adolfo Pech
Promoter von U Yits Ka'an, Schule für ökologische Landwirtschaft, am östlichen Hauptsitz in Valladolid.
Venuri Perera
Venuri Perera ist eine in Colombo ansässige Choreografin, Performancekünstlerin und Bewegungsvermittlerin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Tanz, Live-Kunst und Theater und beschäftigen sich mit Themen wie gewalttätigem Nationalismus, Patriarchat, Grenzen, kolonialem Erbe, Klasse und Machtdynamik des Blicks. Ausgebildet im kandischen Tanz, war Venuri 13 Jahre lang Mitglied der Chitrasena Dance Company.
Dharmendra Prasad
Dharmendra Prasad ist ein in Guwahati ansässiger Künstler, dessen Praxis sich von Installation, Video, Malerei, Fotografie bis Performance erstreckt. Dharmendras künstlerische Praxis nimmt die Ernte als "philosophischen Ausgangspunkt", wobei seine Absicht darin besteht, das Verständnis für landwirtschaftliche Praktiken, ländliches Gedächtnis und Wissen zu kultivieren und neu zu konfigurieren, und im weiteren Sinne die Ökologien, die die trennende "digitale/technologische Psyche" in den Vordergrund stellen und prägen. Die Bedeutung dieser reichhaltigen Metapher wird auch durch die Verwendung von Heu und anderen Formen von "Erntematerial/Abfällen" als wiederkehrendes Material und Medium deutlich. Es gibt eine ständige Auseinandersetzung mit indigenen Wissenssystemen und landwirtschaftlichen Praktiken, die eine solide Grundlage für seine künstlerische Praxis bilden.
Alejandro Ramírez López
Alejandro Ramírez López ist Mixteco und wurde im Bundesstaat Oaxaca geboren. Er ist freier Forscher mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in internationalen Entwicklungs- und Landwirtschaftsprojekten in Lateinamerika, und Lehrer. Er war Berater, Mitarbeiter und Forschungsassistent amCentro Internacional de Mejoramiento de Maíz y Trigo (INternationales Zentrum zur Verbesserung von Mais und Weizen), wo er an einer Vielzahl von Sozialforschungsprojekten in verschiedenen Regionen Mexikos und Lateinamerikas beteiligt war.
Mariam Rasheed
Mariam Rasheed, geboren in Alexandria, Ägypten, ist eine in Berlin wohnhafte Künstlerin und Wissenschaftlerin. In ihrer Poesie fängt sie die Absurditäten des Lebens ein und lässt sie ihrem politisierten, missbrauchten Körper, der sich einem Emanzipierungsprojekt verschrieben hat, widerhallen. Ihre Kunst ist geprägt und übersät von Geheimcodes und Chiffren, die von jenen verstanden werden sollen, die sich, wie sie, auf der Suche nach einer Sprache für das nicht zu Übersetzende befinden.
Carolina Riaño Gómez
Carolina Riaño Gómez ist kolumbianische Sängern, geboren in Bogotá, Kolumbien. Sie begann ihr Studium im klassischen Gesang an der „Pontificia Universidad Javeriana“ in Bogotá und zog dann nach Deutschland, um ihr Opernstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen fortzusetzen, wo sie ihren Master in Operngesang absolvierte. Sie war Teil mehrerer lateinamerikanischer Musikprojekte unter anderen das Frauen Vokalquarttet Chocolate com Laranja und die afrokolumbianische Fusion Jazzband Ambrodavi mit dem sie zwei Alben “Cuentero“ (2020), „Coraza“ (2022) veröffentlicht hat. Im Jahr 2022 entwickelte sie während ihrer Residenz bei Cordillera Raum für Körper und Utopien ihre Soloperformance Canto Crudo über Feldlieder. Seit Herbst 2022 ist sie Leiterin des Female Latin Choir „Canto Diáspora“.
Vanessa Rivero
Vanessa Rivero ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die in Yucatán, Mexiko, lebt und arbeitet. Mit verschiedenen Medien wie Skulptur, Fotografie, Video und Buchveröffentlichung entwirft sie ortsspezifische Installationen und visuelle Essays, die die Wahrnehmung der Natur aus individueller und kollektiver Erfahrung, Machtstrukturen und die Möglichkeiten der Koexistenz verschiedener Arten erkunden. Sie hat ihre Arbeiten in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt und hat einen Master-Abschluss in Produktion und Lehre der visuellen Künste von der Escuela Superior de Artes de Yucatán.
Bärbel Rothhaar
Das vielschichtige Werk von Bärbel Rothhaar ist von thematischen "roten Fäden" durchzogen. Sie provozieren Fragen nach den Geheimnissen der Existenz, nach dem Verhältnis von Mensch und Natur. In ihren Arbeiten mit erhitztem, pigmentiertem Wachs erzielt sie eine vielschichtige Malweise, bei der das Wachs verschiedene Elemente - Zeichnungen, Fundstücke oder auch menschliche Haare - in seine weiche, reliefartige Struktur einbettet. Seit 1999 arbeitet sie in ihrer Kunst auch direkt mit Bienenvölkern zusammen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Dialog ihrer eigenen künstlerischen Intention mit natürlichen Prozessen, die nicht immer kontrollierbar sind. Bienenforscher und Imkergemeinschaften haben zu verschiedenen Projekten beigetragen, wie zum Beispiel dem Bee Camera Studio oder den Pollenlandkarten.
Rafiki Sánchez
Rafiki Sánchez (geb. 1988) arbeitet in Mérida, in Yucatán. Unter Verwendung von gefundenen Objekten, textilen Wandbehängen und Naturfasern, bis hin zu Erde, Asche und anderen Materialien, beschäftigt sich Sánchez in seiner Arbeit mit Fragen rund um Reste und Abfälle. Oft findet seine Auseinandersetzung Ausdruck in performativen Werken, in denen er sich mit der Geschichte der Materie und deren Zusammenspiel mit dem Körper beschäftigt.
A. Sasil Sánchez Ch
A.Sasil Sánchez Ch ist Dichterin, Übersetzerin, Redakteurin und Moderatorin in Yukatisch Maya. Sie widmet sich dem kreativen Schreiben und setzt sich für die Wiederbelebung der Maya Sprache und für frühkindlichenErziehung in der südlichen Region von Yucatán ein.
Alfredo Serralta
KLeinbauer, Melipona-Imker, Zitrusanbauer aus den Dorf Dzan, Yukatan. War auch als Förderer und Verwalter der Escuela de Agricultura Ecológica U Yits Ka'an.
Dr. Vandana Shiva
Dr. Vandana Shiva promovierte als Physikerin an der University of Western Ontario in Kanada. Sie führte interdisziplinäre Forschungen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Umweltpolitik am Indian Institute of Science und dem Indian Institute of Management in Bangalore durch. 1982 gründete sie die Research Foundation for Science, Technology and Ecology (Forschungsstiftung für Wissenschaft, Technologie und Ökologie) in Dehra Dun, die sich der unabhängigen, qualitativ hochwertigen Forschung widmet, um die wichtigsten ökologischen und sozialen Fragen unserer Zeit in enger Partnerschaft mit lokalen Gemeinschaften und sozialen Bewegungen anzugehen. 1991 gründete sie Navdanya, eine nationale Bewegung zum Schutz der Vielfalt und Unversehrtheit der lebenden Ressourcen, insbesondere des einheimischen Saatguts, sowie zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft und des fairen Handels. Im Jahr 2004 initiierte sie Bija Vidyapeeth, ein internationales College für nachhaltiges Leben im Doon Valley, in Zusammenarbeit mit dem Schumacher College in Großbritannien.
Ela Spalding
Ela Spalding ist Künstlerin und Facilitatorin und erforscht den Raum der Kunst als elegantes Mittel, um unsere Verbundenheit mit allem Leben zu erfahren und zu vermitteln. Sie ist die Gründerin von Estudio Nuboso - einer Plattform für Kunst und Ökologie mit Sitz in Panama.
Katja Spitzer
Katja Spitzer hat Kunstgeschichte und Geschichte in Halle und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und der Hochschule Luzern studiert. Heute arbeitet sie in Berlin Prenzlauer Berg und lebt am Müggelsee. Sie zeichnet für Verlage und gibt Workshops für Kinder und Erwachsene.
Roger Laureano Súarez Serralta
Kunsthandwerker, Töpfer aus Ticul, Yucatan. Er wurde als Großmeister der mexikanischen Volkskunst ausgezeichnet. Er zeichnet sich durch die Herstellung von zeremoniellen Maya-Tellern und -Vasen mit natürlicher Pigmentierung auf der Grundlage von Produkten aus der Region aus.
Angel Suub
Angel Sulub aus der Maya-Gemeinde Noj Kaj Santa Cruz Xáalam Naj K'ampokolche ist Mitglied des Gemeinschaftszentrums U Kúuchil K Ch'i'ibalo'on. Er ist Delegierter des Nationalen Indigenen Kongresses (CNI) und Mitorganisator der Karawane "El Sur resiste", der Süden leistet Widerstand. In diesem Jahr wurde diese Mobiliserung durch verschiedene Indigene Gruppen in den betroffenen Gebieten genutzt, um auf die fatalen Folgen der verschiedenen Megaprojekte und des Neokolonialismus aufmerksam zu machen.
Emilio Torres
Landwirt, Meliponiculturist, stellvertretender Direktor von U yits Ka'an.
Marta Uc
Marta Uc, ursprünglich aus Yucatan, ist eine unabhängige Filmeditorin, hauptsächlich von Dokumentarfilmen.
Pedro Uc Be
Pedro Uc Be ist ein Mexikanischer Schriftsteller in Maya-Sprache, Dichter, Erzähler, Übersetzer und Aktivist.
Valiana Alejandra Aguilar Hernández
Angel Ku und Valiana Aguilar. Wir leiten ein Kollektiv junger Menschen, die Teil einer Energie sind, die auf das Land zurückkehrt. Wir kehren zurück, um uns wieder mit unseren Maya-Bauweisen zu verbinden, das Maisfeld zu bestellen, die Samen und die einheimischen Bienen zu pflegen, damit wir gemeinsam unsere Art, das Gebiet zu bewohnen, neu erfinden können.
Willem van den Hoek
Willem van den Hoek arbeitet mit Holz. Er kreiert funktionale sowie künstlerische großformatige Strukturen, Möbel und minimalistische Objekte. Nachhaltigkeit ist in seiner Arbeit elementar. Unter Wiederverwendung von Materialien und die Rettung/Neuerfindung bestehender Holzkonstruktionen hat er Arbeiten für Savvy Contemporary, Berlinale's Forum Expanded, das HAU und den Hamburger Bahnhof sowie für viele andere Institutionen entworfen und entwickelt, ebenso wie für gemeinschaftliche Projekte wie die Zusammenarbeit mit dem Kotti-Shop Project Space, dem Netzwerk Nachsorge (NeNa e.V.) und Trial and Error. Seine persönlichen Arbeiten können unter dem Projekt Still.Re.mains eingesehen werden.
Mayur and Tushar Vayeda
Die Geschwister Mayur (geb. 1992) und Tushar Vayeda (geb. 1987), sind Warli-Künstler aus Ganjad, einer Gemeinde in Westindien. In ihrer Kunst verweben sie rituelle Praktiken, zeitgenössische Eindrücke, Elemente des täglichen Lebens, kulturelle Legenden, Mythen und Folklore zu einer einzigartigen Art des Geschichtenerzählens.
Mayur & Tashur Vayeda
Die Geschwister Mayur (geb. 1992) und Tushar Vayeda (geb. 1987), sind Warli-Künstler aus Ganjad, einer Gemeinde in Westindien. In ihrer Kunst verweben sie rituelle Praktiken, zeitgenössische Eindrücke, Elemente des täglichen Lebens, kulturelle Legenden, Mythen und Folklore zu einer einzigartigen Art des Geschichtenerzählens.
Mónica Vázquez
Mónica Vázquez ist Herausgeberin und Grafikdesignerin. Seit mehr als 25 Jahren widmet sie sich der Forschung und der Entwicklung von Kinder- und Jugendliteratur in Mexiko und Venezuela.
Saúl Villa
Saúl Villa, geboren 1958 in Mexiko-Stadt, studierte von 1976 bis 1982 Grafikkunst bei Frank Connelly, Mark Balakjian und Juan José Torralba in London und Barcelona. Er hat an zahlreichen Gruppenausstellungen in Museen und privaten Galerien teilgenommen. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit Malerei, Kunsterziehung und öffentlichen Maßnahmen im Bereich Kunst und Kultur.
Caspar Weimann
Caspar Weimann (they/er/sie) ist Mitinitiator*in des Internettheaters onlinetheater.live, der App "Loulu" und von zahlreichen intermedialen Projekten; leitet Seminare und Workshops zu postdigitalen und hybriden Theaterstrategien, zu partizipativem Theater im Netz und zur Theatralität von Social Media; ist Honorarprofessor*in und Mentor*in für Schauspiel an der ADK Baden-Württemberg und dort auch gleichstellungsbeauftragte Person mit besonderem Fokus auf Queer Empowerment.
Minelia Guadalupe Xiu Canché
Maya-Frau, Meliponenzüchterin und Biologin. Ihre Karriere basiert auf der Rettung, Förderung und Verbreitung der xunáan kab-Biene, wobei sie die Identität der Maya-Frauen in dieser Tätigkeit fördert.
Siegmar Zacharias
Siegmar Zacharias ist eine Performance-Künstlerin und ausgebildete Sterbebegleiterin. An der Schnittstelle von Kunst, radikaler Pädagogik und Aktivismus befasst sich ihre Arbeit mit der ethischen Dynamik der Transformation in Ökologien künstlerischer und sozialer Praxis durch einen queer-feministischen Blickwinkel. Sie arbeitet mit unkontrollierbaren Materialien wie Rauch, Schleim, Speichel, dem menschlichen Nervensystem und Trauer. In somakustischen Hörsitzungen erforscht sie die Materialität von Klang als metabolische Verstrickungen in Intimität und Entfremdung. Sie wurde in Rumänien geboren und lebt in Berlin.
Ola Zielińska
Ola Zielińska arbeitet als Künstlerin, Designerin und Kuratorin. Innerhalb dieser Praktiken legt sie ihren Schwerpunkt auf "unterstütztende Strukturen" - Infrastrukturen für Stimmen und Themen die zum Schweigen gebracht werden sollen, für relevante Fragestellungen, für verkörperte Ideen. Ihr Interesse gilt der Neuformulierung neuer Modelle der Zusammenarbeit durch das Zusammenführung von Wissen aus verschiedenen Bereichen. Sie ist Autorin von Szenografien, Klangprojekten, Radiobeiträgen und Performances. Sie ist Teil von SAVVY Contemporary und des Otucha Collective, Mitbegründerin des Duos Duchini Bei und des Nuvola Soundprojekts. Sie lebt in Polen und Berlin.
Zumunchi e.V. Zumunchi e.V.
Der Zumunchi e.V. hat den Zweck, Bildung zu fördern und dadurch soziale Verbesserungen in den Zongo-Gemeinschaften in Ghana zu erreichen. Ziel ist es, die Selbstorganisierung der örtlichen Bevölkerung zu unterstützen, indem außerschulische Bildungsmöglichkeiten geschaffen und bereitgestellt werden. Dies wird insbesondere durch den Aufbau eines Gemeindezentrums mit Bibliothek und Bildungsraum in Nima, Accra, verwirklicht. Die Räumlichkeiten des Zentrums stehen verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens offen, wie Jugendarbeit, Kinderangebote, Erwachsenenbildung und Seniorenbegegnung. Das Gemeindezentrum fungiert als sozialer Treffpunkt, um den Austausch zu fördern und das Bildungsangebot zugänglich zu machen. Es unterstützt die Menschen vor Ort durch Vorträge und Workshops, um ein Leben in Würde, Frieden und Umweltschutz zu ermöglichen. Zudem fördert der Verein den interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und Ghana. Dies wird durch das Angebot von Sprachkursen, die Organisation von Kulturveranstaltungen, Vermittlung der deutschen und ghanaischen Kultur, Organisation und Durchführung von Projekten und die Kontaktpflege zu internationalen Partnern und Öffentlichkeitsarbeit erreicht.
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