In der öffentlichen Geschichtsschreibung war dieser Widerstand für Roma-Gemeinschaften in ganz Europa und darüber hinaus selten sichtbar.

 

Er wurde still und leise ausgeübt und von Generation zu Generation weitergegeben – oft ohne Denkmäler oder Anerkennung. Sechzehn Speichen im Mai ist eine partizipative Intervention im öffentlichen Raum, die dieses Datum zum Ausgangspunkt nimmt und sich durch ein kollektives Angebot nach außen öffnet. Wie der Widerstand selbst ist ihre Form kreisförmig und füllt sich mit jeder Person, die daran teilnimmt. Die Kämpfe der Roma sind nicht getrennt von den Kämpfen anderer Communities, die mit Imperialismus, Vertreibung und der Auslöschung von Erinnerung konfrontiert sind. Diese partizipative Intervention schafft einen Raum, in dem diese gemeinsamen Kämpfe gewürdigt werden können.