Während dieser Forschungsphase wurden verschiedene Materialien gesammelt, darunter Karten, Fotografien, Videoaufnahmen und Interviews mit lokalen Bewohner*innen. In Zusammenarbeit mit seinem Team und den Dörfern entwickelten sie einzigartige Vermessungstechniken, um Karten zu erstellen, die die Gemeinschaft und ihr Land genau abbilden – eine entscheidende Leistung angesichts der kolonialen Ursprünge vieler existierender palästinensischer Karten. Der Kern dieser Arbeit bestand darin, lokale Vorstellungen und Hoffnungen in konkrete Projekte und Handlungen umzuwandeln, um Sackgassen zu durchbrechen und neue Vorhaben angesichts strenger Landkontrollen zu initiieren.

 

Dieser Workshop stellt das persönliche Archiv in den Mittelpunkt, das Harb's Reise aus der Perspektive des palästinensischen Volkes und seiner Landschaften dokumentiert. Nun, nach 20 Jahren, bietet Harb an, diese Sammlung im Workshop-Format wiederzuentdecken und mit der Öffentlichkeit zu teilen. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, Wissen über das historische Palästina zu teilen, besonders im Licht des anhaltenden Völkermords und der Besatzung, sowie eine Diskussion über den Wert gemeinschaftsgeleiteter Forschung für den öffentlichen Diskurs über Menschen und ihr Land anzuregen.

 

Ein Hauptziel dieser Sitzung ist es, die potenziellen Nutzungen persönlicher Archive und der Materialien, die wir im Laufe unseres Lebens und unserer Karriere schaffen, zu diskutieren. Wie können wir über diese Erfahrungen reflektieren, um ihre Bedeutung wiederzubeleben? Was, letztendlich, ist der Sinn eines persönlichen Archivs?