Es beschäftigt sich mit den Leerstellen, die durch die Dominanz weißer Perspektiven in Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur entstehen. Dabei wird deutlich, wie die Erfahrungen und Widerstandsformen Schwarzer Frauen in diesen Narrativen unsichtbar gemacht oder auf passive Rollen reduziert wurden. Die Präsentation des Zines eröffnet Ansätze für eine Auseinandersetzung mit den Folgen dieser Leerstellen in der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage welche Auswirkungen sie bis heute auf unser Wissen, unsere Wahrnehmung und unser gesellschaftliches Miteinander haben. Anhand ausgewählter Inhalte wird sichtbar gemacht, wie sich diese Strukturen auch in alltäglichen Situationen zeigen und welche Bedeutung unterschiedliche Formen von Widerstand darin gewinnen. Die Veranstaltung macht so verdrängte Perspektiven zugänglich und lädt alle Interessierten dazu ein, die Diskussion über Erinnerungskultur und Gegenwart weiterzuführen. 

 

Die Veranstaltung wird von Rose Daniela Amakye geleitet und ist grundsätzlich für alle offen, die Interesse an Themen wie Erinnerungskultur, Schwarze Diaspora und Widerstand haben. Ein grundlegendes Verständnis von Begriffen wie Rassismus oder Diskriminierung ist hilfreich, wird jedoch nicht als Voraussetzung verstanden. Fragen können jederzeit eingebracht und gemeinsam geklärt werden, sodass ein offener und lernorientierter Raum entsteht.

 

Ohne Anmeldung. Öffentliches Event.