Deshalb wagen wir es, direkt im Zentrum des Geschehens umzudenken und neue Wege zu erproben: Wie könnten alternative Formen von Reichtum und Wohlstand aussehen? Welche gibt es schon? Wie können wir Werte, Güter, Rohstoffe und Wissen miteinander tauschen, ohne auszubeuten oder ausgebeutet zu werden? Wie könnte die wirtschaftliche Architektur eines guten Lebens für alle Wesen auf diesem Planeten aussehen und wie können wir eine solche Architektur in unseren eigenen Kreisen realisieren, in dieser noch immer sehr kapitalistischen Welt?

 

Unsere Reiseleiterin durch diesen Workshop ist Cenaida Guachagmira aus dem Nebelwald von Intag im Norden Ecuadors. Ihre Gemeinschaft hat den größten Kupferkonzern der Welt erfolgreich aus ihrem Wald vertrieben und alternative Wirtschaftsformen aufgebaut. Sie war Teil der erfolgreichen Klage gegen ihre eigene Regierung, die illegal Bergbaukonzessionen verkauft hatte. „Als Menschheit haben wir unsere spirituellen Werte verloren”, sagte sie bereits vor Jahren. Heute ist sie Teil eines genossenschaftlich organisierten Wasserkraftwerks in ihrem Tal. Cenaidas Erfahrungen können uns zeigen, wie wir Reichtum neu definieren können. Gleichzeitig möchte sie verstehen, was uns dazu motiviert, das Leben zu führen, das wir hier leben.

 

Im Rahmen dieses Workshops werden wir unsere unterschiedlichen Erfahrungen, unser Wissen und unsere Visionen für eine gerechtere und weniger ausbeuterische Zukunft zusammenbringen.

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wenn du teilnehmen möchtest, registriere dich bitte per E-Mail unter rootsofeverything@posteo.de. Teile uns in diner Nachricht bitte mit, was dich dazu motiviert, an dem Workshop teilzunehmen und wie du das erworbene Wissen weitergeben möchtest.

 

Der Workshop findet in spanischer und englischer Sprache mit Übersetzung statt.
Am Abend davor gibt es ab 18:30 Uhr im Auditorium eine Lecture Performance mit Cenaida Guachagmira, Carlos Zorrilla und Tonny Nowshin zum Thema.