Selvas unidas: Embodied Ecologies
Workshop-Reihe17.00-20.00
17.00-20.00
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Ab 18 Jahren
auf Spanisch/auf Englisch
Das Programm beginnt am 27. Mai und erstreckt sich über vier Wochen und vier Workshops. Es verbindet die tropischen Regenwälder an der kolumbianischen Pazifikküste mit dem Berliner Stadtwald in einem einzigartigen Austausch von Wissen, Praktiken und kulturellem Widerstand.
Das Programm steht Künstler*innen, Aktivist*innen, Forscher*innen und allen offen, die sich für Ökologie, kollektive Prozesse und den Schutz des biokulturellen Erbes interessieren. In einer Reihe von vier aufeinanderfolgenden Workshops werden wir wichtige Projektthemen erörtern, beispielsweise wie das biokulturelle Erbe zur Erhaltung des Lebens genutzt werden kann.
Wenn möglich, bitten wir Interessierte, sich für alle vier Workshops anzumelden.
Wir werden die Gruppe klein halten, um den kollektiven Prozess in den Mittelpunkt zu stellen.
Bitte melden euch per E-Mail an: carmenmariacarog@gmail.com
Sitzung 1:
Donnerstag, 4. Juni, 17:00 – 20:00 Uhr
Die Verteidigung des Territoriums
Wie schlagen unsere Geschichten Wurzeln im Raum zwischen den kolumbianischen Mangroven und dem Berliner Großstadtdschungel?
Wir beginnen damit, unsere Migrationsgeschichten und Biografien miteinander zu verknüpfen, und betrachten den Körper als Territorium der Stütze. Wir öffnen unsere Textil-Kits und starten unsere ersten Experimente mit Naturfarben. Dabei verbinden wir unser sensorisches Gedächtnis mit dem Land, in dem wir leben, und den Pflanzen, die wir nutzen.
Sitzung 2:
Donnerstag, 11. Juni, 17:00 – 20:00 Uhr
Der Aufbau eines sozialen Gefüges
Können wir der Hektik der Stadt entkommen, indem wir uns den tiefen Rhythmen des Indigos anpassen?
In dieser Sitzung geht es um den kolumbianischen Pazifik und die Kraft, „mit wenig viel zu erreichen“. Die Arbeit mit Indigo ist eine Übung in Geduld. Es ist ein Pigment, das uns lehrt, die Ausdehnung der Zeit zu akzeptieren. Wir werden dieses überlieferte Wissen in die Stadt bringen, um die Souveränität über unser eigenes Tempo zurückzugewinnen und ein kollektives Gefüge aufzubauen.
Sitzung 3:
Donnerstag, 18. Juni, 17:00 – 20:00 Uhr
Pflege des biokulturellen Erbes
Inwiefern können Stickerei und die Vergänglichkeit grüner Farbstoffe unsere kollektive Fürsorge bereichern?
Wir werden grüne Farbstoffe durch Erhitzen und Mazeration gewinnen und dabei darüber nachdenken, wie kollektive Energie – ähnlich wie diese Farbe – ein Verfallsdatum hat und gepflegt werden muss. Wir werden Stickerei als Mittel nutzen, um ohne Worte zu sprechen, und Upcycling sowie das Nähen in einen echten Akt der Reparatur und der politischen Fürsorge für unser gemeinsames Erbe verwandeln.
Sitzung 4:
Donnerstag, 25. Juni, 17:00 – 20:00 Uhr
Neue Vorstellungswelten: Wie kann das Rot von Achiote unsere Geschichten miteinander verbinden und uns helfen, unsere Zukunft zu reparieren?
Wir werden Achiote-Samen als „soziales Bindemittel“ nutzen, um unsere Stimmen zu vereinen und den Kreislauf zu schließen. Durch die Reparatur und das Upcycling unserer Kleidungsstücke nehmen wir den Faden unserer eigenen Geschichten wieder in die Hand. Dabei geht es nicht nur darum, ein Stück Stoff zu reparieren, sondern auch darum, die Verbindungen zwischen unserem urbanen Leben und den Ökosystemen, die es erhalten, zu stärken.
Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Upcycling Against the Machine, Radio Juntanza und Casa Múcura. Die Workshops werden von Carmen Caro und Ika (Warrior Babe) geleitet.