Ausgehend von der Idee, dass wir die Zukunft durch unser Handeln im Hier und Jetzt gestalten, wird ein Panel internationaler Gäste diskutieren, was das in der Praxis bedeutet. Wie kämpfen wir für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte, während Staaten ihre Grenzen abriegeln und sich autoritärem Nationalismus zuwenden? Wie fordern wir Gerechtigkeit für Opfer bewaffneter Konflikte und Genozide ein, während die Gewalt anhält? Wie verteidigen Menschen im Globalen Süden ihr Land, ihr Wasser und ihre Lebensgrundlagen gegen Ausbeutung und Enteignung durch mächtige wirtschaftliche und politische Akteure? Gemeinsam fragen wir nicht nur, wogegen wir uns wehren, sondern wie wir die Gegenwart gestalten wollen. Radikale Imagination bedeutet Mut zu fassen und die Strategien zu entwickeln: Für eine andere, gerechte Zukunft.

 

Es diskutieren Sameer Ashar (UC Irvine School of Law), Duru Yavan (antenna, ehemals Hafıza Merkezi Berlin), Ouassima Laabich (Superrr Lab) und Miriam Saage-Maaß (ECCHR) – mit einem abschließenden Impuls von Vince Warren vom Center for Constitutional Rights in New York.

 

Im Anschluss sind alle eingeladen, Fragen zu stellen, Perspektiven einzubringen und eigene Erfahrungen zu teilen. Der Abend klingt aus mit einem Empfang – einer Gelegenheit, die Anwält*innen und Aktivisti*nnen des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) – einer Berliner Menschenrechtsorganisation, die dem Unrecht das Recht entgegensetzt – und sein Alumn*-Netzwerk persönlich kennenzulernen.

 

Seid ihr neugierig auf das Zusammenspiel von Recht, sozialen Bewegungen und gesellschaftlichem Wandel? Der Abend ist offen für alle – Vorkenntnisse braucht es nicht.

 

Das ECCHR wird von der Schöpflin-Stiftung unterstützt. Die neue Welt, die wir gestalten, beginnt jetzt wird von der Spore Initiative präsentiert.