Griotage rund um das Tabuleiro
Ein Workshop zur Perspektive Afro-brasilianiascher Frauen in Berlin17.00-20.00
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Für Erwachsene
auf Deutsch/auf Portugiesisch
Im Rahmen dieses gemeinsamen Kochens wird Sandra Bello von ihrer Geschichte erzählen. Sie kommt aus der Schwarzen Bewegung und der Bewegung Schwarzer Frauen, stammt aus den Favelas in Brasilien und war Vizepräsidentin des ersten Nationalen Treffens Schwarzer Frauen.
Nach ihrer Ankunft in Berlin machte sie die Erfahrung, was es bedeutet, im Exil, in der Migration, auf der Flucht mit Konzepten wie „Brasilianität” und Rassismus konfrontiert zu werden. Sie wird davon berichten, wie sehr schwarze Frauen unsichtbar gemacht und stereotypisiert werden. Und davon, wie ihre Kultur, etwa der Samba, abgewertet wird.
Aus diesen Erfahrungen heraus entstand Sandra Bellos Engagement für die Sichtbarkeit der afrostämmigen Bevölkerung. Gemeinsam mit Genossinnen und Genossen begann sie, den Begriff „Afrobrasilianer*innen” aktiv zu prägen – unter anderem mit dem brasilianischen Afro-Kollektiv “Muvuca” und mit “Alafia.” Sandras Arbeit im Geiste der Quilombolas zielt darauf ab, Stereotypen abzubauen und die Sichtbarkeit von Menschen afrikanischer Herkunft zu fördern. Aus dieser Perspektive wird Sandra rund um das Tabuleiro erzählen und kochen.