Gender als koloniales Konzept: Ein Queer-Migrantischer Fanzine-Workshop
Workshop15.00-20.00
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Ab 16 Jahren
auf Spanisch/auf Englisch
Das koloniale Projekt hat Territorien, Körper, Identitäten und Formen des Zusammenlebens geprägt und neu geordnet. In vielen Indigenen und nicht-westlichen Gesellschaften war Gender nicht durch starre Binaritäten bestimmt oder ausschließlich an die Biologie gebunden. Gender konnte fluide, komplementär, relational oder durch Rollen geprägt sein, die über die Kategorien hinausgingen, die koloniale Machtverhältnisse später aufgezwungen haben.
In diesem Workshop wollen wir gemeinsam über die Kolonialität von Gender nachdenken, insbesondere aus queer-migrantischen und diasporischen Perspektiven. Durch Gespräche, Poesie, politische Texte, Collagen, Malerei und kollektives Schreiben entsteht ein gemeinsames Fanzine, das Fragmente von Erinnerung, Widerstand, Wut, Fürsorge und Imagination zusammenbringt.
Der Nachmittag bewegt sich zwischen Austausch und kreativem Arbeiten. Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit Worten, Bildern, Texturen und Gesten beizutragen. Das entstehende Fanzine versteht sich als kollektive Spur der Fragen, Stimmen und Verbindungen, die im Raum entstehen. Im Zentrum des Treffens stehen queere migrantische Perspektiven, gleichzeitig sind alle willkommen, die dem Raum mit Offenheit, Respekt und Solidarität begegnen.