Julio Linares

Decolonizing Money präsentiert dem entgegen eine anarchistische Geldtheorie und zeigt Strategien für eine kollektive Befreiung jenseits von Staat und Kapital auf.

 

Julio Linares stützt sich dabei auf anarchistische, abolitionistische und antikolonialistische feministische Traditionen und vertritt die unorthodoxe These, dass eine basisdemokratische Bewegung den imperialistischen US-Dollar abschaffen muss, um Schulden zu tilgen und ein weltweites Grundeinkommen einzuführen. Das Petrodollar-System verhindert derzeit eine tiefgreifende und gerechte Energiewende. Es verstärkt die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von fossilen Brennstoffen und beschleunigt den Klimawandel durch Krieg und unendliches Wirtschaftswachstum. Was würde es also bedeuten, den US-Dollar abzuschaffen? Wie würde eine Welt jenseits des US-Dollars aussehen?

 

Linares zeigt auf, dass Geld nicht nur ein Träger von Wert und Tauschmittel ist, sondern eine Reihe von Versprechen, die sich eine Gesellschaft selbst gibt. Er fordert uns auf, diese Versprechen neu zu denken. In diesem innovativen Buch zieht er Lehren aus der Weltgeschichte und sozialen Bewegungen, um unsere politische Vorstellungskraft zu aktivieren. Decolonizing Money zeigt, dass die Schaffung, Verwendung und vor allem Vernichtung von Geld Formen der Macht sind. Diese müssen durch direkte Aktion als Teil eines radikal-demokratischen Projekts für Autonomie und Selbstbestimmung zurückerobert werden.

 

Wir laden euch herzlich zur Buchvorstellung mit dem Autor Julio Linares ein! Informationen zu den weiteren Teilnehmer*innen folgen in Kürze.