Das Wir in Wirtschaft: Wer Care-Arbeit aufwertet, sichert Wohlstand und Demokratie
Buchpremiere18.00-19.30
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Für Erwachsene
auf Deutsch
Kinder betreuen, Eltern pflegen, putzen – für viele fühlt sich der Feierabend an wie eine zweite Schicht. Und dann reicht das Geld nicht. Während andere mit Finanzgeschäften Millionen verdienen, bleibt denen, die Care-Arbeit leisten, kaum etwas zum Leben. Aber Burn-out gilt als persönliches Versagen und Altersarmut als individuelles Pech.
Das ist kein Zufall, das ist Politik. Care-Arbeit ist das unsichtbare Fundament unserer Wirtschaft, und wer sie verrichtet, wird systematisch ausgebeutet. Feline Tecklenburgs Buch Das Wir in Wirtschaft macht Schluss mit dem Gefühl, selbst an der Misere schuld zu sein.
Diese Buchpremiere ist für alle, die beim Wort Wirtschaft Panik bekommen, weil sie denken, dass es nur um komplizierte Zahlen geht. Wir feiern das Erscheinen eines Buches, das zeigt: Zukunftsfähig ist Wirtschaft erst dann, wenn Care-Arbeit aufgewertet wird. Denn das Wir in Wirtschaft ist nicht das Wir der Konzernvorstände oder der Finanzminister. Es ist das Wir all derer, die sich kümmern. Die Windeln wechseln, Kartoffeln kochen und bei den Hausaufgaben helfen.
Durch den Abend führt die Journalistin und Moderatorin Mareice Kaiser im Gespräch mit Feline Tecklenburg und Susanne Brückner, Lektorin im Aufbau Verlag. Zudem wird es einen Buchtisch des BuchHafen Berlin geben, an dem Das Wir in Wirtschaft zu finden sein wird.