In diesem performativen Vortrag wird das Publikum eingeladen, Teil einer „sensorischen Outlaw-Jurisprudenz“ zu werden, die den Schwerpunkt darauf verlagert, wie das Recht durch die tagtägliche Lebensrealität von Menschen konstruiert und angefochten wird. Mithilfe einer für einen Dokumentarfilm entwickelten audiovisuellen Methodik geht dieser Vortrag über die traditionelle Rechtsanalyse hinaus und untersucht die Atmosphären, Rhythmen und emotionalen Register, durch die lokale Communities die Persönlichkeit des Flusses über den menschlichen Bereich hinaus behaupten.

 

Im Anschluss an den Vortrag hat das Publikum in einer moderierten Diskussion die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Themen des Vortrags auseinanderzusetzen.

 

Im Rahmen des Schwerpunkts der Spore Initiative auf ökosozialer Gerechtigkeit und kultureller Aktivierung stellt diese Veranstaltung die Schnittstelle zwischen transdisziplinärer Forschung und ökologischer Basisarbeit in den Mittelpunkt.