Diese Workshopreihe untersucht, wie Storytelling, Musik und Bewegung Räume kollektiver Freude und kreativen Widerstands gegenüber autoritären und ausschließenden politischen Entwicklungen eröffnen können. Durch Hörübungen, vokale Experimente, kollektive Komposition und verkörperte Praktiken setzen sich die Teilnehmenden mit dem Konzept der radikalen Imagination auseinander, um Gegen-Narrative und solidarische Zukünfte zu entwickeln.

Ausgehend von aktivistischen und künstlerischen Praktiken aus Südamerika und dem Globalen Süden (globale Mehrheit) wird erforscht, wie marginalisierte Gemeinschaften Klang und Bewegung genutzt haben, um Wissen zu vermitteln, Erinnerung zu bewahren und auf strukturelle Gewalt zu reagieren. Die Teilnehmenden arbeiten mit Klanglandschaften, Spoken Word, Rhythmus und Performance und entwickeln gemeinsame klangliche Ausdrucksformen im Kontext ökosozialer Fragen.

 

Jede Sitzung verbindet Reflexion und Praxis und umfasst gemeinsames Hören, Austausch und kollaboratives Gestalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Reihe richtet sich an alle, die sich für Gemeinschaftspraktiken, Aktivismus, künstlerisches Experimentieren und alternative Zukünfte interessieren.

Ivan Txaparro ist ein in Berlin ansässiger Künstler, Musiker, Designer und Forscher. Er ist Gründer und Leiter von Resonar Lab, einem transdisziplinären Kollektiv, das sich der ökosozialen Transformation durch Kunst, Musik und Aktivismus widmet. Er hat international gelehrt sowie seine Performances und Forschung präsentiert und arbeitet derzeit als Lehrbeauftragter und Forscher an der Universität der Künste Berlin (UdK).