In vielen Bewegungen treffen unterschiedliche Erfahrungen mit Rassismus, Kolonialismus und Besatzung aufeinander. Auch Interessen verschiedener politischer Akteur*innen und Machtmechanismen führen mitunter zu selektiver statt inklusiver Solidarität.  Dies kann dazu führen, dass Aktivist*innen und Opfer von Gewalt gegeneinander ausgespielt werden, anstatt sich miteinander zu solidarisieren. Wie können wir in Zeiten zunehmend globaler Krisen unterschiedlichen Konfliktschauplätzen wie Palästina/Israel, Syrien, dem Iran, dem Jemen, dem Sudan und der Ukraine verbunden bleiben und gleichzeitig Gelegenheiten zur gegenseitigen Unterstützung und zum voneinander Lernen erkennen?

 

Jede Bewegung sieht sich unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber: Die einen sind intern zerstritten, die anderen sehen sich einer besonders starken staatlichen Repression ausgesetzt und wieder andere haben für ihren Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung kaum Ressourcen.  Dieses Panel diskutiert, wie Allianzen über Grenzen hinweg entstehen können und welche Strategien dabei helfen, gemeinsam zu mobilisieren, statt Solidarität zu hierarchisieren.

 

Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Schöpflin Stiftung, der Stiftung Mercator, der Robert Bosch Stiftung und der Postcode Lotterie.

 

 

 

 

 

Teilnehmer*innen: Dilara Lorin, Gilda Sehebi, Tareq Sydiq, Dr. Anna-Esther Younes
Moderation: Sonja Zekri

Dilara Lorin
Gilda Sehebi
Tareq Sydiq
©Ali Kanaan
Dr. Anna-Esther Younes
Sonja Zekri (Moderation)