Die Antworten der aktuellen rechts-konservativen Regierung auf die vielfältigen Krisen des Landes sind besorgniserregend. Unter der Präsidentschaft von Daniel Noboa, der selbst einer der mächtigsten Familien der Bananenindustrie entstammt, wird der Rückbau demokratischer Errungenschaften vorangetrieben, das Land immer stärker militarisiert und Menschenrechtsaktivist*innen und Journalist*innen zunehmend kriminalisiert. Der autoritäre Staatsumbau folgt dabei einem regionalen und globalen Trend.

 

Anlässlich des Internationalen Frauenkampftages am 8. März und dem UN-Jahr der Bäuerinnen (2026) diskutieren wir mit unseren Gästen folgende Fragen:

  • Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf das Recht auf Land, Ernährungssouveränität und Umweltgerechtigkeit aus einer feministischen Perspektive?
  • Welchen spezifischen Bedrohungen sind Kleinbäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum durch den erstarkenden Autoritarismus ausgesetzt?
  • Wo finden sich in der Region ähnliche Entwicklungen?  
  • Welche widerständigen Perspektiven setzen die Aktivistinnen dem entgegen?

Panellistinnen

Ana María Hernández

Raquel Silva

Belén Díaz

Fotocredits: FIAN Ecuador