Ausstellungseröffnung: Fractured Lifeworlds
Ovaherero und Nama im Kampf für Gerechtigkeit seit Generationen, für Generationen16.00-22.30
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für Kinder ab 14 Jahren und Erwachsene
auf Deutsch/auf Englisch
Die Spore Initiative eröffnet die Ausstellung Fractured Lifeworlds. Die Ausstellung wurde über vier Jahre hinweg von Forensis und Forensic Architecture in Zusammenarbeit mit Forschenden, Nachfahrinnengemeinschaften, Oral Historians, Indigenen Wissenschaftlerinnen sowie Aktivist*innen in Namibia und Deutschland entwickelt. Sie beleuchtet das Vermächtnis der brutalen deutschen Kolonialisierung Namibias und zeichnet ein Bild von Lebenswelten der Vorfahren, die durch koloniale Gewalt zerstört wurden.
Wir laden euch herzlich ein, am folgenden Eröffnungsprogramm teilzunehmen:
16:00 Uhr Einlass
17:00 – 18:00 Uhr Ansprachen
- Künstlerische und Geschäftsführende Direktorin der Spore Initiative – Antonia Alampi
- Gründungsdirektor und Principal Investigator bei Forensic Architecture – Eyal Weizman
- Creative Technologist, Research Fellow bei Forensis / Forensic Architecture und kuratorischer Leiter der Ausstellung – Mark Mushiva
- Vertreter der Okandjoze Chiefs Assembly on Genocide – Kambanda Veii
- Vertreter*innen der Ovaherero Traditional Authority & Nama Traditional Leadership Authority
20:30 Uhr Musikalischer Beitrag: DJ Morenga
22:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Mehr über Fractured Lifeworlds
Die Ausstellung, die über einen Zeitraum von vier Jahren von Forensis und Forensic Architecture in Zusammenarbeit mit Forscher*innen, Nachfahren der betroffenen Gemeinschaften, Oral-Historians, Indigenen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen in Namibia und Deutschland entwickelt wurde, beleuchtet das Erbe der brutalen deutschen Kolonialisierung Südwestafrikas (1884–1915) und zeichnet ein Bild der Lebenswelten der Vorfahren, die durch koloniale Gewalt verloren gingen.
Das Ziel dieses Projekts ist es, internationale Solidarität zu fördern und die von der Nama Traditional Leaders Association (NTLA), der Ovaherero Traditional Authority (OTA) und der Okandjoze Chiefs Assembly on Genocide (OCAG) artikulierten Forderungen nach Anerkennung, kulturellem Schutz, Bildung und Reparation zu unterstützen. Damit knüpft sie an die Ausstellung „Inherited Testimonies“ derselben Koalition in der National Art Gallery of Namibia (NAGN) in Windhoek an.
Credits:
Forensis, Forensic Architecture und Spore Initiative
Nama Traditional Leaders Association
Ovaherero Traditional Authority
Okandjoze Chiefs Assembly on Genocide
Swakopmund Genocide Museum