BE_LONGING – BEYOND COMMUNITIES & Finissage von “Den Himmel Schweben Lassen”
Ausstellung, Podiumsdiskussionen und Filmaufführung18.00-22.00
18.00-22.00
18.00-22.00
Termin speichern
für Kinder und Erwachsene
auf Deutsch
An diesem Wochenende feiern wir gemeinsam ein Jahr des solidarischen Miteinanders und kritischer und kreativer Auseinandersetzung zu Themen rund um Familie, Kindheit und Adultismus. Von Mai 2025 bis heute haben verschiedene Menschen und Gruppen unter dem Motto Den Himmel schweben lassen diesen Raum gemeinsam gestaltet und unterschiedliche Formen der aktiven Solidarität, des Teilens, des Widerstands und der anti-kapitalistischen, anti-diskriminierenden Fürsorge entworfen.
Verschiedene Akteur*innen, die dieses Jahr begleitet haben, laden euch gemeinsam mit der Spore Initiative an diesem Wochenende ein, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen und gleichzeitig das Engagement dieser Menschen im Rahmen beider Programme, die an diesem Wochenende stattfinden, zu würdigen.
Teil dieser Akteur*innen sind die careleavers* im Rahmen des AWAKE-Fellowships, die euch herzlich zu BE_LONGING – BEYOND COMMUNITIES einladen: ein Versuch, Zugehörigkeit jenseits der Versprechen und Grenzen von „Community" zu befragen. Die Veranstaltung entsteht im Rahmen von „AWAKE", einem Fellowship für Careleavers*, und wird ausschließlich von dessen Perspektiven getragen — von Menschen also, die in (Jugendhilfe-)Systemen aufgewachsen sind und spezifisches Wissen mitbringen, das durch institutionelles Leben, Übergänge, Brüche, Widerstand und Überleben geprägt ist.
Ausgehend von dieser Perspektive stellt die Veranstaltung weiterführende Fragen nach Verbindung, Beziehung und Solidarität. Was bedeutet es, sich nach Zugehörigkeit zu sehnen und zugleich die Ausschlüsse, Grenzziehungen und Machtverhältnisse mitzudenken, die Communities oft mit hervorbringen? Was verbindet uns jenseits gemeinsamer Zuschreibungen und wie können Räume der Begegnung entstehen, die nicht auf Gleichheit, Eindeutigkeit oder einfache Vorstellungen von Miteinander angewiesen sind?
Die Veranstaltung öffnet einen Raum für Austausch und gemeinsames Nachdenken über Zugehörigkeit als etwas, das nicht feststeht, sondern im Prozess entsteht, verhandelt, umkämpft und neu imaginiert wird. Statt Zugehörigkeit als harmonischen Zustand zu erzählen, versteht sich BE_LONGING – BEYOND COMMUNITIES als politische und emotionale Praxis — geprägt von Care und Gewalt, Ausschluss und Widerstand sowie Brüchen und Verbundenheit. So lädt die Veranstaltung ein, über Communities hinauszudenken: hin zu Formen von Beziehung, die Komplexität, Widersprüche und Verletzlichkeit tragen und andere Weisen des (Zusammen-)Seins ermöglichen.
Programm
18.04.2026
12:00 Uhr | Ausstellungseröffnung – Careleavers*
Atrium
12:30 Uhr | Eröffnung der Finissage Den Himmel schweben lassen – João Albertini Mit: Können wir darüber reden? Sichtbar machen und agieren – Stadtteilmütter Neukölln und Migrantas e.V.
Atrium
15:00 Uhr | Panel „Was uns nährt" (Anmeldung erforderlich) – Careleavers*
Classroom
17:00 Uhr | Closing mit DJ bruderkong und offenem Buffet – Careleavers* (offen für alle)
Classroom
19.04.2026
12:00 Uhr | Hangout & DJ-Set von FATGIRL tigris – Careleavers*
Foyer
15:00 Uhr | Community Talk: Holding Space – Careleavers* (Anmeldung erforderlich)
Classroom
15:00 Uhr | Premiere der Dokumentarfilms “Silver Horizon – Es ist nie zu spät für ein Musical" – Den Himmel schweben lassen
Auditorium
Eineinhalb Jahre lang hat Spore gemeinsam mit der Freizeitstätte 60+ am Musicalprojekt gearbeitet. Die Filmdokumentation gibt sehr persönliche Einblicke in diesen besonderen Arbeitsprozess und zeigt auf liebevolle Weise, was Menschen ab 65 Jahren gemeinsam bewegen können, und vor allem, was diese Arbeit in ihnen bewegt hat.
18:00 Uhr | (Un)gleiche Muster: Zine-Vorstellung – Den Himmel schweben lassen
Auditorium
Die Gruppe (un)gleiche Muster hat von Juni bis Dezember 2025 Erfahrungen zu den Themen Klassismus, prekäre Lohnarbeit und Sorge gesammelt. Mit einem Zine decken wir nun erkannte Muster auf, schreiben sie fest und deuten sie um. Kommt vorbei, werft einen Blick ins Zine und nehmt es mit nach Hause.