Essen wird hier nicht nur als Nahrungsmittel verstanden, sondern als sensorisches Inventar – als ein Medium, durch das Klima, Saisonalität, Gesundheit und Zugehörigkeit verhandelt werden. Gemeinsam diskutieren wir, wie sich Esskulturen als Reaktion auf die lokalen Gegebenheiten in Deutschland verändert haben und wie Migrant*innen vertraute Praktiken mithilfe saisonaler und lokal produzierter Zutaten als Teil ihres Alltags neu gestalten.

 

Das Gespräch wird von Verkostungen und Austausch begleitet. Gemeinsam mit der Naturheilpraktikerin und Phytotherapeutin Şaduman Karaca denken wir über saisonale Ernährung, lokales Wintergemüse und Kräutertees nach, die das Wohlbefinden in den kälteren Monaten unterstützen. Während wir Wissen teilen, genießen wir eine lokal inspirierte Wintersuppe.

 

Die Veranstaltung verbindet Diskussion, sinnliche Erfahrung und Geselligkeit und bietet einen Raum, um gemeinsam über Ernährung, Erinnerung und Anpassung im Kontext von Migration nachzudenken.