Terra Nova - ein Neuland als ‚Vorschein‘, auf mögliche Zukünfte, wie es eine Initiatorin im Juli 2015 genannt hat. Nach dem Ende des Projektes im Dezember 2016 sind ein Großteil der ursprünglich beteiligten Westafrikaner nicht mehr in der Stadt. Vom Beginn des Projekts im Frühjahr 2015 bis zum Ende der Dreharbeiten im Mai 2017 hat sich die öffentliche Wahrnehmung auf Migration nach Deutschland mehrfach radikal geändert. Der experimentelle Dokumentarfilm Terra Nova zeichnet Projektionen in die Zukunft aus den Jahren 2015 und 2016 von am Projekt Beteiligten und außenstehenden Expert*innen auf und sucht den Abgleich mit der tatsächlichen physischen Transformation auf der Friedhofsbrache. Das Zeigen des Films erlaubt den Rückblick auf die vergangenen Perspektiven und Zukunftshorizonte der Beteiligten Protagonist*innen, und einen Vergleich mit den jetzigen Nutzungen und Aktivitäten auf der Fläche sowie die Frage nach möglichen Zukünften.  

 

Terra Nova, 2017, 63 min.
Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Hausa mit englischen Untertiteln

 

Regie, Redaktion: Constanze Fischbeck
Assistenz, Dramaturgie: Sascha Bunge
Künstlerische Assistenz: Carlos Manuel
Kamera: Siska, Constanze Fischbeck
Ton: Malte Eiben, Max Schneider
Tonmischung: Gregor Pfeffer
Farbkorrektur: Thomas Ballschmieter

Filmstill aus dem Dokumentarfilm „Terra Nova“
© Constanze Fischbeck und Sascha Bunge
Film still from the documentary "Terra Nova"
© Constanze Fischbeck und Sascha Bunge