In den folgenden Wochen wird das Programm mit Embodied Ecologies fortgesetzt. Dabei handelt es sich um ein feministischen Klimaschutzprojekt, das aus einer Reihe von vier interaktiven Workshops zum natürlichen Färben besteht, die über einen Monat hinweg stattfinden. Diese Workshops stützen sich auf vom Kollektiv entwickelte Methoden sowie auf traditionelles, landbasiertes Wissen. Die Sitzungen vertiefen den Austausch zu zentralen Themen wie der Verteidigung von Territorium, dem Aufbau sozialer Strukturen und der Pflege des biokulturellen Erbes als Strategie zur Erhaltung des Lebens. Die Workshops werden in Zusammenarbeit mit dem von Frauen geführten Kollektiv Upcycling Against the Machine durchgeführt. Das Kollektiv konzentriert sich auf das politische Potenzial der Wiederverwendung von Textilien und die Neubedeutung von Materialien durch kreative und kritische Praktiken.

 

Durch die Zusammenarbeit mit Radio Juntanza und Casa Múcura setzen sich die Teilnehmenden mit Methoden auseinander, die lokale Kämpfe über geografische Grenzen hinweg miteinander verbinden. Durch die Verknüpfung dieser Territorien fördert das Programm den Dialog, kollektives Lernen und neue Vorstellungswelten für ökologische und soziale Gerechtigkeit sowie kulturellen Widerstand.