Die Rechte der Natur
Alberto Acosta, Enrique Viale - Unrast Verlag

Anlässlich der deutschen Ausgabe ihres Buchs Die Rechte der Natur: Fundament einer anderen Gesellschaft diskutieren der ecuadorianische Ökonom Alberto Acosta und der argentinische Umweltanwalt Enrique Viale über Pachamama und Buen Vivir, über Extraktivismus und über eine radikale Idee: Natur nicht länger nur als Ressource, sondern als Rechtssubjekt zu begreifen. Acosta hat als Präsident der Verfassunggebenden Versammlung die ecuadorianische Verfassung maßgeblich mitgestaltet, und beide sind Richter am Internationalen Tribunal für die Rechte der Natur.

 

In ihrem Buch fragen sie, warum wir es normal finden, dass Konzerne Rechte haben und einklagen können, während uns dieselbe Vorstellung bei der Natur, von der unser Leben abhängt, absurd erscheint. Die Wurzeln dieses Denkens, das die Natur zum Rohstofflager und zur Müllhalde eines endlosen Wachstums auf einem endlichen Planeten macht, reichen bis zur Kolonisierung Amerikas und noch weiter zurück.

 

Keine klassische Buchvorstellung also, sondern ein politisch-musikalischer Abend über Recht, Natur und Macht – und die Möglichkeit einer anderen Zukunft. Musikalisch begleitet ihn das Grupo Sal Duo.

 

Eine Veranstaltung des Lateinamerika-Forums Berlin e.V. in Kooperation mit Grupo Sal.

Alberto Acosta
Enrique Viale
Grupo Sal Duo