Die teilnehmenden jungen Künstler*innen bringen vielfältige kulturelle, sprachliche und migratorische Erfahrungen mit. Remix & Record versteht die Schüler*innen als Kreative, Kollaborateur*innen und kulturelle Produzent*innen. In Workshops zu Bewegung, Sound, Filmemachen, Fotografie, Schreiben und digitalen Medien gestalten die Schüler*innen individuelle und kollektive Arbeiten, die sich mit Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Resilienz, Vorstellungskraft und Zukunftsentwürfen auseinandersetzen. 

 

Diese öffentliche Abschlusspräsentation in der Spore Initiative zeigt eine Ausstellung studentischer visueller Arbeiten sowie einen Kurzfilm, Soundarbeiten, Zines und ein gemeinschaftlich aufgebautes Archiv. Die Veranstaltung lädt das Publikum in einen Raum ein, der von verkörperter Forschung, künstlerischen Prozessen, interkultureller Zusammenarbeit und Selbstrepräsentation geprägt ist. 

 

Remix & Record bietet die Möglichkeit, den kreativen Arbeiten, Perspektiven und kollaborativen Prozessen junger Menschen zu begegnen, die heute neue Formen von Zugehörigkeit und kulturellem Ausdruck in Berlin gestalten. Die Veranstaltung ist öffentlich und wir laden alle herzlich ein, gemeinsam mit uns einen Nachmittag voller Film, Kunst, Sound und Gespräche zu verbringen und junge Künstler*innen in ihrer Arbeit zu unterstützen. 

 

 

  • Die Schüler*innen-Künstler*innen:

 

Die Schüler*innen-Künstler*innen der Willkommensklassen der Ruth-Cohn-Schule Berlin—Klassen für neu angekommene Schüler:innen, die Deutsch lernen—sind die Hauptschöpfer*innen von Remix & Record. In zwei Wochen intensiver Zusammenarbeit entwickelten sie originale Werke in Film, Klang, Bewegung, Schreiben und visuellen Medien, die aus ihren einzigartigen Perspektiven und Erfahrungen schöpfen. 

 

  • Die Kunstpädagog*innen: 

 

Unsere Kunstpädagog*innen, Saahithyan Chandrakumar, Rye Cavanaugh, Maurice Leoni-Osion und Cristina Leoni-Osion, sind ein multidisziplinäres Team von Pädagog*innen und Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Theater, Filmemachen, Animation, Hip-Hop, Fotografie, Poesie, Musik und kuratorische Praxis und unterstützten den kreativen Prozess. Mit Hintergründen in frühkindlicher Bildung, Jugendkunstpädagogik und gemeinschaftsbasierten Projekten in Berlin und international ermöglichten sie Experimente und stellten künstlerische Werkzeuge zur Verfügung, während sie die von Jugendlichen geleitete Autor:innenschaft in den Mittelpunkt stellten. 

 

Dieses Projekt wird gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.