Gleichzeitig wird es im Auditorium ein Screening des Dokumentarfilms Country of Dust zu sehen geben.

Neben dieser Art des Erinnerns, wollen wir aber auch ins inhaltliche Gespräch kommen. Die Rolle und Mitverantwortung von Deutschland am Genozid an den Armenier*innen findet bis heute wenig bis gar keinen Platz im öffentlichen Diskurs – und das ist nur einer von vielen Fällen. Wir wollen Stimmen aus verschiedenen Kontexten Raum bieten, die betroffen sind von Deutschlands Mitschuld.

 

Wie blicken Herero und Nama, jüdische, palästinensische, griechische Communities auf die deutsche Verantwortung? Wie können wir uns im Widerstand gegen Genozide miteinander verbünden? Welche Rolle spielen Frauen* und feministische Perspektiven in unseren Kämpfen?

 

Es findet eine Podiumsdiskussion mit Sprecher*innen aus den ebengenannten Communities statt, moderiert vom Ararat Kollektiv. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren. Am 24. April ist unser Anlass der Genozid an den Armenier*innen, aber unsere politischen Kämpfe gehen weit darüber hinaus. Denn letztlich ist es dasselbe System, gegen das wir uns im Kampf für ein Leben in Gerechtigkeit auflehnen.

 

Die Veranstaltung richtet sich an die armenische Community sowie an alle anderen von Genozid betroffenen Gruppen und ihre Verbündeten.

 

Programm:

 

12:00–13:00 Uhr  |  Gedenken – Armenische Musik und Gedichte 

13:00–13:30 Uhr  |  Pause & Küfa  

13:30–15:30 Uhr  |  Workshop von AJBB/ Auditorium: Screening 

15:30–16:30 Uhr  |  Podiumsdiskussion 

16:30–17:00 Uhr  |  Abschluss

 

➔ Küfa von 13:00–15:30 Uhr                                                   

Gedenkraum im Garten 

 

Dieser Text wurde vom Ararat Kollektiv verfasst.