Fandango und Fest – für die Netzwerke, die uns tragen geht diesen Fragen nach: von Mexiko aus, im Gespräch mit Berlin. Kuratiert wird der Abend von Melina Castillo, die künstlerische Praxis und politische Bildung zusammenbringt. Sie hat ihn gemeinsam mit Silvana Almaraz entwickelt, die für das Projekt „Sister Cities in Action” das Tandem Berlin–Mexiko-Stadt koordiniert. Wir essen gemeinsam, hören Geschichten und Musik, sehen Bilder und kommen über Migration, Solidarität und die Sorge füreinander in Gespräch. 


Den Anfang macht der Film 15 Jahre Casa Tochan: Widerstand, Kollektivität und Kampf, der zum Jubiläum des Gemeinschaftshauses entstand, woraufhin ein Gespräch mit Valeria Peña Beltrán folgt. Sie ist Mitglied von Casa Tochan und koordiniert Sister Cities in Action in Mexiko-Stadt. Casa Tochan ist ein Ort, der seit fünfzehn Jahren Migrant*innen und Geflüchtete begleitet. 


Anschließend wird mit einem offenen Son-Jarocho-Fandango gefeiert. Ein Fandango ist kein Konzert, sondern eine Einladung, zusammenzukommen, mitzusingen und zu tanzen. Mit Musiker*innen aus Mexiko (Pablo Emiliano, Nirl Cano, Vico Díaz & Jorge Caloyero) feiern wir, was Mexiko und Berlin verbindet. Solidarität und geteilte Kämpfe.