Eine kurze Geschichte des Rassismus in Deutschland nach 1945
Lesung und Gespräch18.00-20.00
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für Kinder und Erwachsene
auf Deutsch
Seit einigen Jahren wird auch in Deutschland über Rassismus diskutiert. Dabei herrscht oftmals Uneinigkeit darüber, von wem er ausgeht, wer davon betroffen ist und diskreditiert wird und seit wann dies der Fall ist. Neuere Forschungen belegen, dass es nach dem nationalsozialistischen Deutschland für Rassismus keinen Schlussstrich gab, sondern dass er weiter existierte, sich immer wieder an die neuen Gegebenheiten anpasste und fester Bestandsteil der demokratischen und pluralistischen Gesellschaft Deutschlands ist.
Prof. Stefanie Schüler-Springorum (Historikerin und Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin), Dr. Maria Alexopoulou (Historikerin, Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin; Privatdozentin an der Uni Mannheim) und Dr. Mohammad A. S. Sarhangi (Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung), kommen mit dem taz-Journalisten Daniel Bax ins Gespräch. Sie geben den Perspektiven derer Raum, die seit 1945 Rassismus erfahren haben. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen verschiedene Aspekte dieser Erfahrungen beleuchtet werden, um die rassistischen Strukturen, die diese verursachen, aufzuzeigen.