In seiner Forschung versteht Faiq Mari diese Rückkehr auf die Felder als Teil einer umfassenderen widerständigen Ökonomie und ordnet die Initiativen in eine lange Geschichte ein, in der sich Palästinenser*innen immer wieder politisch organisiert haben. In seinem Vortrag zeichnet er nach, wie historische und gegenwärtige Kräfte die Landwirtschaft in Palästina formen, und fragt, welche Rolle landwirtschaftliche Kollektive dabei spielen, eine Politik der Selbstbestimmung hervorzubringen und immer wieder zu erneuern. Konkret spricht er über die Kooperativen der jungen Generation und darüber, wie es heute um sie steht, während die Besatzung ihnen finanziell wie räumlich immer engere Grenzen setzt.

 

Anschließend an den Vortrag folgt ein von Hilal Alkan moderiertes Publikumsgespräch; Nabil Hamdan, der Gründer von ghiras, spricht die einleitenden Worte.

 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum Moderner Orient und ghiras statt.

 

Dieser Text stammt von den Veranstalter*innen.